Gastronomie & Wirtschaft

Friedenfelser Brauerei auf der BIOFACH

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Beim ihrem Rundgang über die internationale Fachmesse BIOFACH in Nürnberg hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auch am Stand der Schlossbrauerei Friedenfels aus dem Landkreis Tirschenreuth vorbeigeschaut. Geschäftsführer Thomas Schultes (r.) informierte die Ministerin über die Produktstrategie der mittelständischen Brauerei. Neuestes Projekt der Friedenfelser Betriebe ist die Produktion von Bio-Mohn. Friedenfels liegt in der Öko-Modellregion „Steinwald“. 16 Gemeinden haben sich hier zusammengeschlossen, um gemeinsam das Bewusstsein für den ökologischen Landbau und die regionale Identität zu schärfen. Gleichzeitig hatte auch die Brauerei ihre Landwirtschaft auf ökologischen Landbau umgestellt.

Die viertägige BIOFACH in Nürnberg ist die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Auf fast 50.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentie-ren rund 2.900 Aussteller aus 90 Ländern die neuesten Trends und Produktneuheiten. Dazu werden heuer rund 50.000 Fachbesucher aus 130 Ländern erwartet. Der Freistaat ist als größtes deutsches Öko-Land traditionell stark vertreten. Allein am 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand beteiligen sich über 30 Hersteller bayerischer Öko-Produkte, insgesamt sind rund 200 Aussteller aus Bayern auf der Messe vertreten. Im Freistaat werden mittlerweile insgesamt rund 345.000 Hektar von über 9.900 Betrieben nach ökologischen Vorgaben bewirtschaftet. Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der Erzeuger um rund neun Prozent gestiegen, die Öko-Fläche hat sogar um 17 Prozent zugelegt.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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