Landwirtschaft

Essen statt Wegwerfen – Wanderausstellung gastiert in München

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Rund 65 Kilo Lebensmittel entsorgt jeder Verbraucher in Bayern pro Jahr in der Tonne. Welche Möglichkeiten es gibt, die Wegwerfquote zu senken, zeigt jetzt in München die Ausstellung „Restlos Gut Essen“. Sie ist ab dem morgigen Montag bis zum 14. Dezember im Veranstaltungssaal des Ernährungsministeriums in der Ludwigstr. 2 zu sehen. „Die Ausstellung regt zum Nachdenken an und gibt konkrete Tipps, wie man im Alltag den Umgang mit Lebensmitteln optimieren und damit Verluste vermeiden kann“, sagte Ernährungsminister Helmut Brunner im Vorfeld in München. Ziel sei, das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln zu schärfen. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Bayerischen Kompetenzzentrum für Ernährung. An verschiedenen thematischen und interaktiven Stationen erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die richtige Einkaufsplanung oder die perfekte Lagerung von Lebensmitteln. Unter anderem kann man an einem „virtuellen Kühlschrank“ das eigene Wissen überprüfen. Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Brunner wird die Ausstellung am Montag um 14 Uhr eröffnen. Detailinfos gibt es im Internet unter www.restlosgutessen.de.

Die Wanderausstellung war seit 2015 bereits an vielen Orten bayernweit zu Gast. Zum fünfjährigen Bestehen der Initiative Foodsharing kommt sie nochmals in die Landeshauptstadt. Die Initiative ist Partner in Brunners Bündnis „Wir retten Lebensmittel“, dem inzwischen 50 Organisationen, Verbände, Unternehmen und sonstige Akteure angehören.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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