Wirtschaft

Ericsson: Rosenheimer Standort weiterentwickeln

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Neue Entwicklungen am Rosenheimer Standort der Firma Ericsson standen im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Oberbürgermeister Andreas März, den zuständigen Dezernenten der städtischen Verwaltung, dem Leiter von Ericsson Antenna System (EAS) in Rosenheim, Mikael Eriksson, sowie dem Leiter der Entwicklungsabteilung von Ericsson Antenna System, Mikael Hofverberg. „Es ist beeindruckend, was Ericsson in dieser kurzen Zeit seit der Übernahme der Fa. Kathrein in der Entwicklung der Antennentechnologie auf den Weg gebracht hat – speziell in den Bereichen Prototypen-Fertigung sowie Testmethodik und -technologie. Vor allem freut es mich, dass es innerhalb weniger Monate trotz des hohen Fachkräftebedarfs in der Metropolregion München gelungen ist, vierzig hochqualifizierte Experten im Bereich Forschung und Entwicklung für den Rosenheimer Unternehmensstandort der Fa. Ericsson anzuwerben. Das zeigt die Attraktivität dieses globalen Hightech-Unternehmens und des Rosenheimer Standorts. Das zeigt aber auch die hohe Qualität der Aus- und Weiterbildung in unserer Region selbst“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Mikael Eriksson erklärte, dass der Ericsson-Konzern systematisch in Forschung und Entwicklung investiert. In Rosenheim gibt es nun auch Testeinrichtungen für den Prototyp von passiven Antennen. „Ericsson hat in den letzten 18 Monaten seine Investitionen in die Forschung und Entwicklung der Antennentechnologie deutlich erhöht, um seine Fähigkeiten und Kapazitäten zu stärken. Wir tun dies, weil wir in dem Standort Rosenheim, der hier vorhandenen Antennentechnologie-Kompetenz und den hier vorgefundenen Entwicklungsmöglichkeiten Potenzial sehen“, betonte Eriksson.

Mikael Hofverberg wies darauf hin, dass das Unternehmen bis zu 100 Spezialisten für die Entwicklung und Produktion von hochintegrierten Antennensystemen, Produkten und Komponenten benötigt. „Wir sehen in diesem Geschäftsfeld und am Standort Rosenheim ein hohes Wertschöpfungspotenzial für Ericsson.

Die Weiterentwicklung des Firmenstandortes Rosenheim ist für die Konzernstrategie von großer Bedeutung“, so Hofverberg.

Oberbürgermeister März und Eriksson vereinbarten, den gegenseitigen Gedankenaustausch regelmäßig fortzusetzen, um die Potentiale am Standort Rosenheim bestmöglich weiterzuentwickeln.

Bericht: Stadt Rosenheim

Foto: Luftaufnahme Stadt Rosenheim von Rainer Nitzsche

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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