Landwirtschaft

Diesen Sonntag: Apfel- und Erntetag beim Bauernhausmuseum Amerang

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Eine Versuchung, der man nicht widerstehen kann: der Apfel – das beliebteste Kernobst der Deutschen. Momentan reifen auf den Streuobstwiesen und in den Gärten die unterschiedlichsten Sorten. Am kommenden Sonntag, dem 23. September 2018 dreht sich von 13:00 bis 17:00 Uhr im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern alles um den Apfel. Im Vierseithof aus Bernöd informiert eine Präsentation historischer Obstsorten über alte heimische Gehölze. Die Pomologin Maria Seidinger bestimmt Äpfel und Birnen der Besucher. Bitte dazu 3 bis 5 gesunde Früchte pro Sorte samt Stielansatz und Blättern mitbringen. Die Kinder sammeln Fallobst auf den Museumswiesen und pressen daraus mit eigener Muskelkraft frischen naturtrüben Apfelsaft. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Wer mag, kann süße Bratäpfel backen, verschiedene Fruchtsäfte, Edelbrände oder Apfelgebäck probieren. Mit dem Herbstbeginn neigt sich außerdem das bäuerliche Wirtschaftsjahr dem Ende entgegen. Einen Großteil der Zug- und Spanndienste leisteten früher Kühe, Ochsen oder Pferde. Die beiden großen Kaltblutrösser demonstrieren das Umbrechen des Museumsfeldes mit dem Pflug. Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl fordert das Kinderprogramm auf der Tenne des Holzmannhofes. „Resi“ und „Zensi“ warten dort auf eifrige Melkerinnen und Melker. Rasant wird das Tretbulldog-Rennen, das im Wechsel mit dem Melkwettbewerb stattfindet. Weitere Informationen im Internet unter www.bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075 / 91 509 11.

Bericht und Fotos: Bezirk Oberbayern, Archiv BHM

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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