Leitartikel

100 Jahre Bayernbund – Festversammlung in Altötting

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seinen 100. Geburtstag hat der Bayernbund am vergangenen Wochenende im Marien-Wallfahrtsort Altötting mit einem Festgottesdienst mit Weihbischof Dr. Wolfgang Bischof auf dem Kapellplatz feierlich begonnen (wir berichteten). Daran anschließend erfolgte eine Festversammlung im Forum Altötting. Dabei waren Seine Königliche Hoheiten Herzog Franz von Bayern und   Prinz Ludwig von Bayern gern gesehene Ehrengäste, als Festrednerin konnte Landesvorsitzender Sebastian Friesinger die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber willkommen heißen.

 „Der Bayernbund ist eine feste Größe und wichtige Institution für den Freistaat. Unser Ministerpräsident, der Ihrem Bund auch persönlich eng verbunden ist, hat ja vor wenigen Monaten in einer bewegenden Feststunde im Kaisersaal der Münchner Residenz als Zeichen seiner Wertschätzung dem Bayernbund eine Ehrenfahne überreicht. Wie ich gehört habe, wurde diese Ehrenfahne beim heutigen Festgottesdienst  geweiht“ – so Ministerin Michaela Kaniber und sie ergänzte: „Die Ehrenfahne steht für Tradition, Fortschrift und bürgerschaftliches Engagement für Bayern und sie wird nur sehr selten verliehen. Der Bayernbund ist zweifelsfrei ein sehr würdiger Träger dieser Ehrenfahne“. Ihre Festrede beendete die Ministerin mit dem Hinweis, dass mehr denn je die Heimat gebraucht wird, weil sich die Welt in einem noch nie dagewesenen Tempo ändert sowie mit den Worten: „Lassen Sie mich schließen, nicht mit einem Gruß, es ist vielmehr ein Gebet mit einer Zeile aus unserer Hymne: Gott mit Dir, Du Land der Bayern!“.

Bayernbund steht im Jubiläumsjahr solide da

Aus den Berichten von Landesvorsitzendem Sebastian Friesinger, von Landesschatzmeister Stefan Schlier (vorgetragen von Thomas Sax) und von Revisor Christian Bürger konnten die Delegierten aus den Kreisverbänden entnehmen, dass der Bayernbund auch in Corona-Zeiten seinem Auftrag nachkam. Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang für die regelmäßige Herausgabe der Weiß-Blauen Rundschau und für die Festschrift zur 100-Jahr-Feier Redakteur Fritz Lutzenberger.

Josef Mederer als Präsident des Bezirks Oberbayern bescheinigte in seinem Grußwort dem Bayernbund, dass dieser es verstanden hat, in all den 100 Jahren immer ein christlich-politisches Bild zu zeichnen und er sagte: „Der Bayernbund hat eine Grundeinstellung für einen friedlichen Rechtsstaat mit Blick auf Föderalismus, mit kommunaler Bodenhaftung und mit Respekt vor der europäischen Gemeinschaft“. Stellvertretender Landrat Konrad Heuwieser sprach auch im Namen von Landrat Erwin Schneider die Glückwünsche für den Landkreis Altötting aus. Und Erster Bürgermeister Stefan Antwerpen freute sich, dass der Bayernbund ganz bewusst und in stets guter Abstimmung die 100-Jahr-Feier im Gnadenort Altötting abgehalten hat. Landesvorsitzender Max Bertl vom Bayerischen Trachtenverband, der bei der Ehrenfahnen-Weihe Pate stand, gratulierte auch Namens der Bürgerallianz Bayern, dabei sagte er: „100 Jahre sind nicht leicht, um um die Runden zu kommen. Stetes Vertrauen haben bewirkt und werden auch weiter bewirken,  dass der Bayernbund zeitgemäß, groß und stark ist. Nach dem heutigen Gottesdienst auf dem Kraftort Kapellplatz können wir dankbar zurückschauen und mit Zuversicht in die Zukunft schauen“. Die musikalische Gestaltung der Festversammlung übernahm die Bayernbund-Musik unter der Leitung von Rudi Piezinger, die Parsberger Sänger vom Kreisverband Oberland sangen zum Mittagstisch den „Engel des Herrn“.

Über die Verleihung des Protektoratszeichens in Gold an vier Bayernbund-Persönlichkeiten durch Seine Königliche Hoheiten Herzog Franz von Bayern und Prinz Ludwig von Bayern berichten wir noch gesondert.

Foto/s:  Hötzelsperger –  Eindrücke

Weitere Informationen:  www.bayernbund.de

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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