Landwirtschaft

Tag der Waldeigentümer auf der LIGNA

Am 27. Mai öffnet die LIGNA, die weltweite Leitmesse für die Holzbe- und -verarbeitung, erneut ihre Türen. In Hannover wird sich dann eine ganze Woche lang das Cluster Forst und Holz mit seiner gesamten Wertschöpfungskette präsentieren. Neue Technologien, Digitalisierung und Vernetzung werden im Fokus dieser Messe stehen. „Angesichts der aktuellen Krise in den Wäldern ist diese Messe für die Waldeigentümer eine ausgezeichnete Plattform, um sich über aktuelle Technologien für die Waldbewirtschaftung zu informieren“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. Über 1500 Aussteller erwarten rund 95.000 Gäste.

Zum ersten Mal gibt es auf der LIGNA einen „Tag der Waldeigentümer“ von AGDW und Waldbesitzerverband Niedersachsen. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit, Innovation und Verantwortung“ laden die beiden Verbände zu drei Veranstaltungen ein: So findet am Mittwoch, 29. Mai, ein Rundgang für Absolventen und Studierende statt, nachmittags gibt es ein Knowledge Café im Pavillon 32 zum Thema „Start Up Wald“ sowie Innovationen im Forstbereich und abends einen Benefiz-Forstabend im Haus der Nationen.

Der Waldbesitzerverband Niedersachsen sowie die AGDW sind darüber hinaus in Pavillon 32 mit einem eigenen Stand vertreten.

Von der Primärindustrie über die Forsttechnik und die Möbelindustrie bis zum Holzhandwerk wird sich auf der kommenden LIGNA die gesamte Bandbreite des Clusters präsentieren. Ein Höhepunkt ist der Wood Industry Summit, den es bereits zum dritten Mal gibt. Hier werden in täglich wechselnden Foren Themen rund um die Digitalisierung und die Optimierung der Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle spielen. Dort präsentieren sich außerdem Unternehmen aus Dänemark, Finnland, Slowenien und Spanien. Erstmals ist auch das KIWUH – das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz – des Bundeslandwirtschaftsministeriums dabei.

Darüber hinaus bietet die LIGNA erneut ein Vorführgelände, auf dem die aktuellen Neuheiten aus der Forsttechnik zu sehen sind. „Diese Messe gibt einen hervorragenden Einblick in die gesamte Wertschöpfungskette des Clusters Forst und Holz“, sagte Norbert Leben, Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen. „Für uns Waldeigentümer ist eine derartige Plattform eine wichtige Möglichkeit, um uns über technologische Neuerungen und Innovationen zu informieren.“

Ein Highlight für den Verband ist der „Tag der Waldeigentümer“ am 29. Mai mit seinen drei Veranstaltungen:

11 Uhr: Rundgang für junge Waldeigentümer, Absolventen und Studenten zu ausgewählten Ständen, darunter:

  • das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (Pavillon 32)
  • das Cluster Wald & Holz NRW (Pavillon 35)
  • Wahlers/Ponsse und Kopa/Rottne auf dem Freigelände
  • Wood-Mizer und Mebor auf dem Freigelände
  • Weinig
  • der Wood Industry Summit (Halle 26)

15 Uhr: Knowledge Café zu den aktuellen Trends in der Forstwirtschaft mit Impulsvorträgen von:

  • Jens Dittrich, LogBuch GmbH: Geolokalisation von Bäumen und Baumbeständen
  • Ludwig Graf Douglas, TimberTom GmbH: Digitalisierung des Holzhandels an den Endkunden
  • Torben Hansen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen: Innovationsfelder im Privatwald
  • Patrick Soff, UKA Meißen Projektentwicklung: Windenergie im Wald
  • Manfred Ide, FOVEA GmbH: Digitale Holzvermessung
  • Jürgen Schulz, Hansa Luftbild AG: Flugzeuggestütztes Borkenkäfermonitoring
  • Moderation: Karsten Spinner, Leiter Geschäftsbereich
    Forst bei der AGDW

ab 18.30 Uhr: LIGNA Benefiz Forstabend im Haus der Nationen auf dem Messegelände

Informationen zum Tag der Waldeigentümer und zu Tickets gibt es unter www.waldeigentuemer.de/events/tag_der_waldeigentuemer_auf_der_ligna_2019.

Text: AGDW – Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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