Landwirtschaft

Startschuss für innovatives Kulturprojekt in der Oberpfalz

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat gestern den Startschuss für die neue Kunst- und Kulturstätte im Badehaus Maiersreuth gegeben. Im ehemaligen Bade- und dem Kurmittelhaus entstehen Ausstellungs- und Bühnenflächen, Arbeitsräume und Ateliers für Künstler. Das Projekt wird im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert. „Mit Ihrem Projekt „Kunst & Kultur im ehemaligen Badehaus Maiersreuth“ setzen Sie hier in der nördlichen Oberpfalz ein außergewöhnliches kulturelles Highlight“, so die Ministerin. Das Projekt zeige eindrucksvoll, wie durch unternehmerisch denkende Menschen und passgenaue Förderung wichtige Impulse für die Entwicklung dieser ländlichen Region gegeben werden könnten.

Die Ministerin übergab Bürgermeister Klaus Meyer den Förderbescheid für den Umbau des lange leerstehenden ehemaligen Badehauses. Auf den Weg gebracht wurde das Kulturprojekt über die Initiative HeimatUnternehmen. Kern dieser Initiative der Ländlichen Entwicklung ist es, unternehmerische Menschen auf dem Land zusammenzubringen und zu begleiten und damit gezielt ihre Potenziale für die Entwicklung der Region in Wert zu setzen. Der Markt Bad Neualbenreuth profitiert bei dem Umbau von den erhöhten Fördersätzen der Förderoffensive Nordostbayern. Die Staatsregierung unterstützt damit ländliche Kommunen bei der neuen Nutzung von Leerständen in Landkreisen, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium – Bürgermeister Klaus Meyer (l.) und dem Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer. Abdruck honorarfrei.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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