Land- & Forstwirtschaft

Kaniber begrüßt milliardenschweres Bundesprogramm

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber hat das am Donnerstag vom Bund vorgestellte Innovations- und Zukunftsprogramm für die Landwirtschaft begrüßt. „Die Bundesmilliarde ist ein kraftvolles Signal der Wertschätzung für die Leistungen unserer Betriebe und eine wertvolle Unterstützung der vielen, vielen Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten. Das Innovations- und Zukunftsprogramm bietet gute Möglichkeiten, um die bayerische Landwirtschaft weiterhin auf dem Weg in eine gute Zukunft zu begleiten“, sagte die Ministerin in München. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hatte dieses milliardenschwere Bundesförderprogramm im Frühjahr ausgehandelt.

Es soll in den kommenden vier Jahren eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden, um den landwirtschaftlichen Betrieben die Umsetzung der anstehenden Herausforderungen und Anpassungsprozessen zu erleichtern. Dazu bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank ab dem 11. Januar 2021 Zuschüsse zu Investitionen in besonders umwelt- und klimaschonende Bewirtschaftungsweisen an. Antragsberechtigt sind landwirtschaftliche Betriebe, landwirtschaftliche Lohnunternehmen und gewerbliche Maschinenringe. Förderfähig sind Investitionen in umwelt- und ressourcenschonende Technik, beispielsweise Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft zur exakten Wirtschaftsdünger- und Pflanzenschutzmittelausbringung und zur mechanischen Unkrautbekämpfung sowie bauliche Anlagen zur emissionsarmen Lagerung von Wirtschaftsdüngern und Anlagen zur Gülleseparation gemäß Positivliste. Das Programm ist bis 31. Dezember 2024 befristet. Alle Informationen zum Bundesprogramm finden sich unter www.rentenbank.de unter der Rubrik Landwirtschaft.

Bericht: Bayerisches Landwirtschaftsministerium

Archiv-Foto: Im Jahr 2012 Danke-Zusammenkunft bei den Schafhaltern in Mühldorf am Inn

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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