Wirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe im August

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftet im August 2023 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,90 Milliarden Euro. Das ist eine nominale Steigerung von 1,4 Prozent gegenüber August 2022. Fünf der sieben Bausparten verbuchen nominale Umsatzsteigerungen. Am stärksten mit einem Plus von 38,5 Prozent punktet dabei der gewerbliche und industrielle Tiefbau. Die Auftragseingänge des Wirtschaftssektors belaufen sich im aktuellen Berichtsmonat auf einen Gesamtwert von 1,50 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von nominal 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Personalstand ist mit 108 588 tätigen Personen um 0,4 Prozent niedriger als vor Jahresfrist.

Fürth/Schweinfurt. Im August 2023 verbucht das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,90 Milliarden Euro. Nach Angaben der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik stellt das ein nominales Plus von 26,35 Millionen Euro beziehungsweise 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat dar. Umsatzeinbußen werden im Wohnungsbau in der Höhe von 8,4 Prozent und im gewerblichen und industriellen Hochbau von 11,5 Prozent registriert. Die anderen
Bausparten verzeichnen nominal höhere Umsätze als vor Jahresfrist. In den fränkischen Regierungsbezirken sowie Schwaben wird eine rückläufige Umsatzentwicklung festgestellt. Umsatzsteigerungen erwirtschaften die Betriebe in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe beziffern sich im August 2023 auf 1,50 Milliarden Euro und liegen damit um nominal 3,8 Prozent niedriger als der
Vorjahreswert. Neben den Bereichen Wohnungsbau und gewerblicher und industrieller Hochbau, für die ebenfalls Einbußen beim Umsatz festgestellt werden, verbuchen auch die beiden Bausparten im öffentlichen Tiefbau wertmäßig weniger Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Der gewerbliche Tiefbau und der öffentliche Hochbau steigern dagegen den nominalen Wert ihrer Auftragseingänge. Die regionale Differenzierung nach Regierungsbezirken – analog zu den Entwicklungen beim Umsatz – zeigt
nominale Steigerungen im Auftragseingang bei den Betrieben in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz.

Mit insgesamt 108 588 tätigen Personen sind Ende August 2023 um 0,4 Prozent weniger Menschen im bayerischen Bauhauptgewerbe beschäftigt als vor einem Jahr. Diese Beschäftigten erbringen an 22 Arbeitstagen 9,23 Millionen Arbeitsstunden, die mit Entgelten in Höhe von 431,48 Millionen Euro vergütet werden. Gegenüber dem Vorjahresmonat mit ebenfalls 22 Arbeitstagen sind das 5,3 Prozent weniger Arbeitsstunden und eine nominal um 3,0 Prozent höhere Entgeltsumme.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Archiv-Foto: Hötzelsperger

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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