Brauchtum

Wiedergründungsfest bei GSK Raubling

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Gebirgsschützenkompanie „Oberer Wasen“ Raubling feierte am 2. Februar ihr fünfzehntes Wiedergründungsfest mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Hl. Kreuz.

Mit einem beeindruckenden Fackelzug ausgehend vom Huberwirt in Raubling, marschierten die Abordnungen der Gebirgsschützenkompanien, drei Tiroler Schützenkompanien, die Ortsvereine mit insgesamt 25 Fahnen und der Trommlerzug zur Kirche Hl. Kreuz, in der der Festgottesdienst stattfand.

Die Hl. Messe wurde vom geistlichen Rat Lorenz Poschenrieder und Diakon Josef Jackl feierlich zelebriert. In seiner Predigt sprach der geistliche Rat Lorenz Poschenrieder, dass sich die Gebirgsschützenkompanie „Oberer Wasen“ Raubling vor 15 Jahren wiedergegründet hat und das sie die 47 Kompanie im Bund der bayerischen Gebirgsschützen ist. Laut ihm war es eine gute und glückliche Idee, dass sich diese Gebirgschützenkompanie ins Leben rief, denn mit ihrer schmucken Montur tragen sie verstärkt zum Erhalt der Tracht und der wunderschönen alpenländischen Heimat zwischen Reichenhall und dem Werdenfelser Land bei. „Dass unsere Heimat so ist wie sie ist, verdanken wir zu einem großen Teil dem Christentum. „, so der Pfarrer weiter und fügte hinzu: „Menschen die sich vom Christentum leiten ließen haben aus unserem Land gemacht, was es heute ist. Denn ohne Christentum sehe unser Land anders aus. Die Gebirgsschützen zeigen, dass Schutz der Heimat und das Bekenntnis zum angestammten Glauben untrennbar verbunden sind.“. Nach der Messe, dem „Blasiussegen“ und dem Rückmarsch, fand die offizielle Feier in der Gaststätte Huberwirt in Raubling statt.

Hauptmann Wilhelm Schmidt bedankte sich bei den Abordnungen der Gebirgsschützenkompanien und Ortsvereinen für ihre rege Teilnahme am Jubiläumsfest. 1. Bürgermeister Olaf Karlsberger sprach lobende Grußworte und Landeshauptmann Martin Haberfellner brachte in kurzen Worten das Entstehen und den Sinn der Gebirgsschützenkompanien dar. Nach der Ehrengabe, einer besonders verzierten Lichtmeß-Kerze an alle teilnehmenden Fahnenabordnungen, überreichte die Ehrenkompanie Aibling ein Ferkel als Ehrengabe für den Jubilar. Unter den Klängen der „Holzhausener Theater-Musi“ klang ein wunderschöner Festabend aus.

Bericht und Bilder: Gerhard Leitsmüller

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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