Freizeit

Wander-Tipp: Tour auf die Karspitze

Die leichte Bergtour führt auf den Hausberg der Wildbichler Alm. Der grasige Gipfel im Geigelsteingebiet ist vielen unbekannt. Trotz der einfachen Erreichbarkeit bietet er phantastische Blicke auf den Zahmen Kaiser und in das Tiroler Inntal bis hin zu den Zillertaler Alpen. Bis in die 70er Jahre fanden hier im Winter Abfahrtsläufe hinunter nach Sachrang statt.

Startpunkt:

Von Aschau über Sachrang und die Grenze nach Gränzing. Direkt beim Feuerwehrhaus Niederndorferberg östlich abbiegen Richtung Wildbichl Alm, der Weg zum Wanderparkplatz ist beschildert.

Die Wanderung:

Vom Parkplatz folgen wir der Beschilderung zur Wildbichler Alm. Wir bleiben immer auf der serpentinenreichen Forststraße. Nach einer Stunde sollten wir die Alm erreicht haben.

Ab hier wird es etwas flacher. Wir folgen weiter dem Forstweg und wandern in einem großen Bogen um die Karspitze herum. Die Abzweigung, wo es zum Wandberg und zur Rettenbacheralm geht, lassen wir links liegen, bis wir nach weiteren 10 – 15 Minuten auf waagrechter Strecke die unbewirtschaftete Grafn-Chor-Alm (Karalm) erreichen. Von dort aus gelangen wir in zwei Minuten zum schon sichtbaren Gipfel mit dem Holzkreuz. Die Karspitze gehört sicher zu den Gipfelzielen, wo man mit geringem Aufwand einen überaus imposanten Ausblick genießen kann. Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Wer die Forststraße vermeiden will, gelangt auf einem Wiesen- und Waldweg bis zum Gipfel. Der Einstieg hierzu kann leicht übersehen werden, er befindet sich ca. 150 m nach Wildbichler Alm auf der rechten Straßenseite.

Informationen kompakt:

  • Erreichter Gipfel: Karspitze (früher: Chorspitze) 1241 m
  • Dauer: insgesamt ca. 3 Std. 15 Min.
  • Höhenunterschied: 500 hm
  • Einkehr: Wildbichler Alm (Wildbichlalm)
  • Schwierigkeit: leichte Wanderung auf Forststraßen, bis zur Wildbichleralm kinderwagentauglich

GPS-Track zum Download auf www.roBerge.de.

Text und Fotos:  Reinhard Rolle, www.roBerge.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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