Kultur

Slava Seidel gewinnt den PHÖNIX 2018

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der von eurobuch.com, der größten Suchmaschine für Bücher, mit 20.000 Euro dotierte „PHÖNIX – Der Kunstpreis für Nachwuchskünstler“ geht in diesem Jahr an Slava Seidel. Die 1974 in der Ukraine geborene und in Wetzlar lebende Künstlerin wird für ihre grandiose Illusionsmalerei in Sepia-Tusche ausgezeichnet.

Slava Seidel studierte zunächst Innenarchitektur in Sankt Petersburg, bevor sie als Bühnenbildnerin tätig war. Ihren Wechsel an die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt a.M. vollendete sie als Meisterschülerin von Prof. Christa Näher. Ausgezeichnet mit mehreren Stipendien überzeugte sie auch die Jury des PHÖNIX Kunstpreises. „Slava Seidels Bilder sind atemberaubend. Ihre lässige Mischtechnik aus schlierig aufgetragener Sepiatusche und zeichenhaft verdichteter Ölmalerei lässt vor unseren Augen oneironautische Orte entstehen. Im Raumkontinuum ihrer architektonischen Kompositionen tun sich wundersame Öffnungen auf, in deren schwindelerregendem Sog die Phantasie sich neue Wege sucht.“ begründet die Jury die Entscheidung.

Zum elften Mal wird der PHÖNIX verliehen. Es haben sich über 500 KünstlerInnen aus dem In- und Ausland um den Preis beworben. Mitglieder der Jury sind die Künstlerin Ursula von Rheinbaben, der Direktor des Buchheim Museums in Bernried, Daniel J. Schreiber, und die stellvertretende Direktorin der Evangelische Akademie Tutzing, Judith Stumptner. Die Preisverleihung findet am 19. April 2018 um 19 Uhr im Festsaal der Evangelischen Akademie Tutzing statt, die gemeinsam mit der eurobuch GmbH den Kunstpreis vergibt.

Link zur Künstlerin: www.slavaseidel.de

Über den Autor

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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