Kultur

Neues Kapitel der Tiroler Festspiele Erl

Bereits seit Monaten ist bekannt, dass Bernd Loebe, der langjährige Intendant der Oper Frankfurt und Vorsitzender der Deutschen Opernkonferenz, ab 1. September 2019 auch die künstlerische Leitung der Tiroler Festspiele Erl übernehmen wird. Nun ist es soweit und die Tiroler Festspiele Erl freuen sich einen Einblick in das erste, aus seiner Feder entstammende Programm zu geben: Musik von Jean Sibelius, Frédéric Chopin und Richard Strauss, interpretiert vom Orchester der Tiroler Festspiele Erl und mit vielen neuen Gesichtern!

An der Schwelle zur Moderne: Russland & Finnland

Poetische Melancholie vermittelt das Märchenbild „Der verzauberte See“ des russischen Komponisten Anatoli K. Ljadow. Es führt in Fantasiewelten und leitet zwei zentrale Werke des bekanntesten finnischen Komponisten Jean Sibelius ein. Der 25-jährige Timothy Chooi, Preisträger des Joseph Joachim Violinwettbewerbs, spielt den anspruchsvollen Solopart.

Genauere Informationen und Tickets gibt es unter www.tiroler-festspiele.at/schwelle-russland.

Chopin: Von Polen in die Pariser Salons

„VIER KONZERTE AN EINEM TAG“ ist das neue Format, mit dem die Festspiele Erl die Konzepte „Crashkurs“ und „Binge-Watching“, also das heutzutage allgemein übliche Lern- und Konsumverhalten, für die klassische Musik neu interpretieren.

Genauere Informationen und Tickets gibt unter www.tiroler-festspiele.at/chopin-marathon.

An der Schwelle zur Moderne: Österreich und Deutschland

Ausschnitte aus Strauss’ später Oper „Capriccio“ begegnen den Orchesterliedern seines Zeitgenossen Joseph Marx, der in seinem umfangreichen OEuvre den Bogen von der Spätromantik zum Impressionismus schlägt. In Arnold Schönbergs 1902 entstandener Sinfonischen Dichtung „Pelleas und Melisande“ verbindet sich dessen postromantische Affinität zur Programmmusik mit einer Gattung, die wesentlich von Richard Strauss geprägt wurde.

Genauere Informationen und Tickets gibt es unter www.tiroler-festspiele.at/oesterreich-deutschland.

Musiktheater für jung und alt: Mina

Was beschäftigt uns in diesen Zeiten? Was bewegt uns so sehr, dass es auf die Bühne gehört? Diese Fragen haben sich musiktheaterbegeisterte Jugendliche ab 13 Jahren in Deutschland gestellt und mit dem Komponisten Uwe Dierksen ein einzigartiges Projekt gestartet: Musiker*innen mit den unterschiedlichsten Instrumenten von Geige über E-Gitarre bis zur Tuba, junge Schriftsteller*innen, Sänger*innen und Schauspieler*innen haben sich den vergangenen Sommer über viel Zeit genommen, um zu komponieren, recherchieren, dichten, musizieren und zu proben. So entstand Stück für Stück ein neues Musiktheaterwerk, dessen Resultat auch auf den renommierten Bühnen des Londoner West-Ends bestehen könnte.

Die Schüler*innen haben über diesen Zeitraum den gesamten Entwicklungsprozess einer Opernproduktion kennengelernt und stehen schließlich selbst auf „den Brettern, die die Welt bedeuten“ – Entertainment auf höchstem Niveau!

Genauere Informationen und Tickets gibt es unter www.tiroler-festspiele.at/mina.

Text und Foto: Tiroler Festspiele Erl

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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