Kirche

Landesbischof Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen zeigt assyrische Tradition  –   Ökumenische Feier mit Kardinal Marx, Bischof Sofian von Kronstadt und Pfarrer Markus Zaia

Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christen aller Konfessionen am Mittwoch, 19. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Predigt hält der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der den Gottesdienst gemeinsam feiert mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und Pfarrer Markus Zaia von der Assyrischen Kirche des Ostens. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von dem Chor der assyrischen Gemeinde Rabban Hurmiz in München. Der Gottesdienst wird zeitgleich ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream und www.bayern-evangelisch.de.

Die  Gebetswoche feiern Christen aller Konfessionen weltweit mit zahlreichen Gottesdiensten und Begegnungen von Dienstag, 18. Januar, bis Dienstag, 25. Januar. Der internationale liturgische Entwurf wurde in diesem Jahr vom Ökumenischen Rat der Kirchen im Nahen Osten erarbeitet und steht unter dem Leitwort „Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten“ (Mt 2,2). Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 begangen. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). (uq)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Archiv-Foto: Hötzelsperger –  Kardinal Marx begrüßt Landesbischof Bedford-Strohm

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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