Gastronomie & Wirtschaft

Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

gemgemgemRotbackige Äpfel, Tannenzweige und Strohsterne, alpenländische Stubenmusik in historischen Bauernhäusern, und der Duft nach Punsch und Plätzchen – das ist der traditionelle Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern. Am ersten Adventswochenende (1./2.12.2018, ab 13:00 Uhr) bieten 35 Aussteller in den geschmückten Holzständen und im stimmungsvoll beleuchteten Vierseithof ihre Produkte an. Der große Christbaum begrüßt am Eingangsplatz die Gäste mit Lichterglanz. Der Adventsmarkt lädt zu einem Spaziergang durch das winterliche Museum ein.

Seit Wochen haben sich die Aussteller aus der Region auf den diesjährigen Adventsmarkt vorbereitet und präsentieren nun ihre schönen, qualitätsvollen und handgefertigten Waren. Das Angebot reicht von Bienenwachskerzen, hölzernen Schüsseln, gestrickten Wollsocken bis hin zu Zinnfiguren, Quittenbrot und gebrannten Haselnüssen. Bei einem Bummel durch das Museum gibt es viele kleine und feine, originelle und kreative Geschenkideen zu entdecken. Besinnliche Musik und Lesungen laden in den behaglich warmen Stuben der Bauernhöfe zum Verweilen ein. Im Vierseithof und im Museumsstüberl sind regionale Spezialitäten, warme Getränke oder süßes Naschwerk zu probieren.

Das Ensemble „Bayrisch Creme“ spielt am Samstag ab 14:00 Uhr unter dem Motto „Zwischen Volksmusik und Klassik“ unverfälschte Saitenmusik. Im Holzmannhof laden Monika und Michael Pabel um 14:30 Uhr zur Lesung „Seht, da kommen von der Weiten“ ein. Anschließend (ab 16:00 Uhr) heißt es bei der Gruppe „D’Ynseitigen“ „Nun, es nahen sich die Stunden.“ Die Straßkirchener Sängerinnen und der Kirchensurer Frauenchor stimmen die Gäste ab 15:30 Uhr unter freiem Himmel auf dem Museumsplatz mit ihrem Programm „Staad und schee is de Zeit“ auf die Vorweihnachtszeit ein.

Den ganzen Sonntagnachmittag spielt im Vierseithof die Weinbeerl-Musi in der gemütlichen Stube. Ihr Programm „Eiwendige Ruah und a Musi dazua“ lädt zum Innehalten und zuhören ein. „Hin zum Advent“ heißt das Motto der Schnaitseer Holzbläser von 13:00 bis 15:30 Uhr im Holzmannhof. Anschließend ist das Wasserburger Gitarrenensemble mit Marion Kurde zu hören, die die Besucher zum Mitsingen anregt. Im Innenhof des Vierseithofes hat die Jugend der Ameranger Dorfmusik ihren Auftritt. Ab 16.00 Uhr erklingt hier stimmungsvolle Adventsmusik.

Ein besonderer Tipp ist die Lesung von Wilma Pfeiffer und Muck Stelzle. In der Furthmühle präsentieren sie am Sonntag, dem 2.12. ab 15:00 Uhr die „Rauhnacht“. Hierfür ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich!

Natürlich gibt es an beiden Tagen wieder das beliebte Kinderprogramm. Samstag werkeln die Buben und Mädchen ab 14:00 Uhr in der Laubsägen-Werkstatt und in der Furthmühle unterhält ab 15:00 Uhr das Ameranger Kasperltheater mit Lucia Noll die kleinen Besucher. Am Sonntag öffnet die Offene Weihnachtwerkstatt (ab 14:00 Uhr), bei der Buben und Mädchen kleine Geschenke basteln können. Alle Infos zum Adventsmarkt gibt es im Internet unter www.bhm-amerang.de und telefonisch unter 08075/915090.

 Bildunterschriften:

BHM_Adventsmarkt (1+4).jpg: Der Bartlhof mit dem großen Christbaum. © Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang

BHM_Adventsmarkt (2).jpg: Auftritt der Jugend der Ameranger Dorfmusik im Vierseithof am Sonntag © Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang

BHM_Adventsmarkt (3).jpg:  Die Wasserburger Gitarrenlehrerin Marion Kurde in der Stube des Holzmannhofs beim Singen von Adventsliedern. © Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang

BHM_Adventsmarkt (5).jpg: Adventsmarkt Bauernhausmuseum. © Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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