Natur & Umwelt

Kiebitz-Schutz: Dankeschön an die Landwirte

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit Gutscheinen für Geschäfte und Lokale in der Gemeinde haben sich Soyens Bürgermeister Thomas Weber und das Landratsamt Rosenheim jetzt bei fünf Landwirten für ihr großes Engagement beim Kiebitz-Schutz in Soyen bedankt. Die Gutscheine wurden jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Landkreis Rosenheim finanziert. 

Der Kiebitz ist ein Wiesenbrüter und legt seine Eier in der Region überwiegend auf Ackerflächen mit braunem, offenem Boden aus, um hier seine Nachkommen aufzuziehen. Es erfordert allerdings viele Schutzmaßnahmen, um die Gelege bei der Bodenbearbeitung nicht zu zerstören und das Überleben des Kiebitz-Nachwuchses zu sichern. Die Landwirte und die Wiesenbrüterberaterin kümmern sich seit vielen Jahren erfolgreich mit viel Herzblut um genau diese Aufgabe. In diesem Zusammenhang appellierten die Gemeinde, die Landwirte und die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim an die Erholungssuchenden auf den befestigten Wegen zu bleiben und ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen, um den Kiebitz beim Brüten und der Aufzucht seiner Jungtiere nicht zu stören.

Deutschlandweit ist der Kiebitzbestand in den vergangenen 40 Jahren um über 90 Prozent zurückgegangen.

Bericht: LRA Rosenheim – Foto: Margit Böhm  – Von links nach rechts: Emma Maier Landwirtin, Christine Böhm Umweltreferentin Gemeinde Soyen, Margit Böhm von der untere Naturschutzbehörde Landratsamt Rosenheim, Andrea Voglmaier Wiesenbrüterberaterin, Bürgermeister Thomas Weber, Jakob Singer Landwirt, Johann Fleidl Landwirt, Johann Kneißl Landwirt. Auf dem Foto fehlt Landwirt Sebastian Ramm.

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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