Wirtschaft

Bayerische Güter hoch im Kurs

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet von Januar bis September 2021 gegenüber Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 11,4 Prozent auf rund 264,5 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 14,3 Prozent auf 149,5 Milliarden Euro zu. Die Exportquote beträgt 56,5 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone erhöhen sich um 10,2 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 18,8 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 verbucht das Verarbeitende Gewerbe Bayerns einen Umsatzzuwachs von 11,4 Prozent gegenüber dem durch die Corona-Pandemie stark belasteten Vergleichszeitraum 2020. Das Vor-Corona-Niveau der ersten neun Monate 2019 kann nicht erreicht werden (-2,4 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“ umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.

Wie die Expertinnen und Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilen, entfallen von Januar bis September 2021 von den 264,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz 149,5 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+14,3 Prozent). Davon sind wiederum rund 49,8 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+10,2 Prozent) zuzuordnen. Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betragen 56,5 Prozent beziehungsweise 18,8 Prozent.

Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes erhöht sich im Jahresverlauf 2021 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode preisbereinigt um 25,9 Prozent. Sie liegt mit einem Plus von 8,8 Prozent auch deutlich über dem nicht von Corona beeinflussten Vergleichszeitraum 2019. Die Bestelleingänge aus dem Ausland (+29,7 Prozent) fallen in den ersten neun Monaten 2021 im Vorjahresvergleich etwas besser aus als die aus dem Inland (+19,1 Prozent).Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende September 2021 mit 1,174 Millionen Beschäftigten um 0,9 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats und ist um 3,8 Prozent niedriger als im September 2019.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Andrea Major

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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