Wirtschaft

Aufschwung in Bayerns Dienstleistungsbereich

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der konjunkturstatistischen Erhebung im Dienstleistungsbereich mitteilt, steigt der Umsatz im Dienstleistungsbereich*) in Bayern im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem zweiten Quartal 2020 um 19,3 Prozent und gegenüber dem ersten Quartal 2021 um 9,0 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nimmt ebenfalls zu: Gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,0 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 1,1 Prozent.

Fürth/Schweinfurt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts zur konjunkturstatistischen Erhebung im Dienstleistungsbereich wächst der Umsatz im Dienstleistungsbereich*) in Bayern im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 um 19,3 Prozent, im Vergleich zum ersten Quartal 2021 steigt er um 9,0 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Dienstleistungsbereichs in Bayern erhöht sich im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,0 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 1,1 Prozent. Durch die Umsatzsteigerungen und die Zunahme bei der Beschäftigung wird im zweiten Quartal 2021 bei allen vier ausgewiesenen Wirtschaftsabschnitten das Vorjahresergebnis überboten. Drei Wirtschaftsabschnitte erzielen auch höhere Umsätze als im zweiten Quartal 2019.

Der Wirtschaftsabschnitt J „Information und Kommunikation“ erzielt im zweiten Quartal 2021 einen deutlich höheren Umsatz als im zweiten Quartal 2019 und 2020. Auch im Vergleich zum ersten Quartal 2021 kann er noch einmal zulegen. Mit dem gestiegenen Umsatz einher geht eine Zunahme der Zahl der Beschäftigten. Deutlich höher als jeweils im zweiten Quartal 2019 und 2020 sowie im ersten Quartal 2021 liegt der Umsatz im zweiten Quartal 2021 auch im Wirtschaftsabschnitt M „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“. Auch hier steigt jeweils die Zahl der Beschäftigten.

Im Wirtschaftsabschnitt H „Verkehr und Lagerei“ kam es im zweiten Quartal 2020 zu einem Umsatzeinbruch. Mit dem Umsatz 2021 wird nicht nur dieses Umsatztief, sondern auch das Ergebnis aus dem zweiten Quartal 2019 sowie dem ersten Quartal 2021 überboten. Der Wirtschaftsabschnitt N „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ erfuhr in Folge der Pandemie deutliche Umsatzeinbußen und einen Rückgang seiner Beschäftigtenzahl. Trotz deutlicher Steigerungen beim Umsatz und einer Zunahme der Beschäftigtenzahlen gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahresquartal werden im zweiten Quartal 2021 die Stände von vor zwei Jahren bei Weitem noch nicht erreicht.

*) Einrichtungen zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit und Unternehmen in den Abschnitten H, J, M (ohne Abteilungen 72, 75 und Gruppe 70.1) und N (ohne Abteilung 77 und Gruppen 81.1 und 81.3) der NACE Rev. 2 bzw. WZ 2008.
Die Erhebung wird im Mixmodell durchgeführt. Primär befragt werden in einer Repräsentativerhebung Erhebungsein-heiten, die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit bzw. Umsätze in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro im Jahr erzielt haben und/oder mindestens 250 Beschäftigte (tätige Personen) haben. Für alle anderen Unternehmen werden Verwaltungsdaten der Oberfinanzdirektionen und der Bundesagentur für Arbeit verwendet.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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