Mit rund 56 Millionen Euro fördern Freistaat und Bund nun Umbaumaßnahmen in Bayern. Davon gehen allein insgesamt ca. zwei Millionen an fünf Kommunen im Landkreis Rosenheim. „Mit den Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ kann in der Gemeinde Kiefersfelden zum Beispiel eine Gewerbebrache im Ortskern umgenutzt werden. In Prien am Chiemsee hingegen wird die Förderung zur Erneuerung des Bahnhofsumfelds benötigt“, erklären die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner.
„Der finanzielle Zuschuss des Bayerischen Landtags erleichtert es den Kommunen, die Innenstädte und Ortsmitten zu modernisieren und dadurch neu zu beleben“, so Otto Lederer. Damit steige laut Klaus Stöttner auch die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort
Bayernweit stehen im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ in 2017 rund 56 Millionen Euro für 144 Kommunen zur Verfügung. Wesentliche Förderschwerpunkte sind in diesem Jahr die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung.
Fördermaßnahmen 2017:
| Bad Feilnbach | Ortskern | 1.740.000 Euro |
| Brannenburg | Karfreit-Kaserne/Ortsmitte Degerndorf | 30.000 Euro |
| Kiefersfelden | Gewerbebrache Ortskern | 120.000 Euro |
| Prien am Chiemsee | Bahnhofsumfeld | 30.000 Euro |
| Rosenheim | Altstadt Ost und Bahnhofsareal | 60.000 Euro |
Foto: Hötzelsperger – Auch das Priener Bahnhofs-Umfeld profitiert von der Fördermaßnahme „Stadtumbau“




