Dunkler Humor und zahlreiche mysteriöse Todesfälle stehen in diesem Jahr beim Theater des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen mit dem Stück „Kille Kille“ auf dem Programm. Bei der Premiere des modernen Stücks des englischen Autors Derek Benfield sorgte die Theatergruppe am Wochenende für kurzweilige Unterhaltung und viele Lacher im Publikum.
Zu Beginn scheint alles noch harmlos: Günter (gespielt von Theaterleiter Franz Wörndl) verweilt seit einiger Zeit mit seiner neuen Freundin Susi (Magdalena Wöhrer) in deren Elternhaus, gemeinsam mit Vater Anderl (Eugen Unterstraßer) und Mutter Liselotte (Lisa Forstner). Doch als Günter eines Tages zufällig ein Gespräch der Eltern belauscht, erfährt er, dass es in dem Haus bereits sechs mysteriöse Todesfälle gegeben hat – alle angeblich durch merkwürdige Unfälle. Zuletzt musste vor wenigen Tagen der Fensterputzer daran glauben. Für Günter ist das kein Zufall, und er stellt die Familie zur Rede. Doch weder die Eltern noch Susi oder Anderls Schwester Sandra (Melanie Poppe) wollen an etwas anderes als eine unglückliche Verkettung von Zufällen glauben. Günters Misstrauen wächst weiter, als er im Haus plötzlich die Leiche des Fernsehtechnikers (Erich Frers) entdeckt. Nun muss er alles daransetzen, weitere Todesfälle zu verhindern – zumal sich bereits der Pfarrer (Josef Wörndl) sowie seine Eltern Ottilie (Hannerl Winzek) und Ewald (Andreas Schuster) zum Besuch angekündigt haben.
Nach rund drei unterhaltsamen Stunden endete das lustig-makabre Theaterstück mit langanhaltendem Applaus. Zum Erfolg des Stücks trugen nicht nur die neun engagierten Schauspielerinnen und Schauspieler bei, sondern auch die Souffleusen Barbara Forstner, Anton Reiter und Veronika Wöhrer, die jungen Musikanten fürs Aufspielen vor Beginn und während der Pausen, Michael Schnaiter für Technik und Licht sowie Georg Wöhrer und sein Team, die mit viel Liebe zum Detail die Bühne gestalteten. Die Bühne war dabei diesmal in zwei Bereiche gegliedert – das Wohnzimmer und den Garten, verbunden durch ein Fenster, das im Verlauf des Stücks eine zentrale Rolle spielt.
Ein besonderer Dank galt zudem Irmgard Schuster für die Organisation des Kartenvorverkaufs. Sie informierte, dass an den verbleibenden Novemberwochenenden das Stück noch acht weitere Male im Trachtenheim aufgeführt wird. Für diese Vorstellungen sind noch einige Restkarten erhältlich, die bei ihr im Mühlenladen in der Kumpfmühl (Tel. 08051 1568) erworben werden können. Die Termine lauten:
- Freitag, 14. November 2025 – 20:00 Uhr
- Samstag, 15. November 2025 – 20:00 Uhr
- Sonntag, 16. November 2025 – 15:00 Uhr
- Freitag, 21. November 2025 – 20:00 Uhr
- Samstag, 22. November 2025 – 20:00 Uhr
- Sonntag, 23. November 2025 – 18:00 Uhr
- Freitag, 28. November 2025 – 20:00 Uhr
- Samstag, 29. November 2025 – 20:00 Uhr
Nach der Verabschiedung durch Franz Wörndl gab es für die Besucher und Darsteller einen gemütlichen Ausklang an der Bar, die wie jedes Jahr von den Aktiven des Vereins organisiert wird.
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger














