Die Faschingszeit macht auch beim Frasdorfer Ortsteil Wildenwart keine Pause. Wenn der Trachtenverein „Die Lustigen Wildenwarter“ zum Fasching in den Saal der Schlosswirtschaft einlädt, dann lässt sich die Dorfgemeinschaft das nicht entgehen. Zahlreiche ideenreich verkleidete Gäste aus der ehemaligen Gemeinde Wildenwart und weiteren umliegenden Orten folgten auch heuer der Einladung, sodass sich der Saal nach und nach gut füllte.

Reichlich geschmückt bot der Saal den passenden Rahmen für einen ausgelassenen Abend. Für Stimmung sorgte die Raublinger Musikgruppe „Die Sulzberger“, die mit ihrer Musik auch viele zum Tanzen motivierte.

Besondere Unterhaltung gab es durch zwei humorvolle Einlagen der Aktiven des Vereins. Grundlage waren zwei Ereignisse aus dem Vereinsleben, die Vergabe des Gaufestes des Chiemgau-Alpenverbandes 2028 und die Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin, die vor zwei Wochen gemeinsam mit den Trachtenvereinen aus Atzing und Ruhpolding stattfand. In beiden Fällen wurden Gespräche geführt, bei denen nicht vorbereitete Vereinsmitglieder aus dem Publikum unter bestimmten Vorgaben improvisieren mussten, was auch dank deren Improvisationstalentes für zahlreiche Lacher sorgte.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Aschauer Faschingsgilde mit Prinzessin Stefanie I. und Prinz Leonhard I. Großen Applaus erhielten sowohl die Darbietungen des Prinzenpaars und der Garde im Gardekostüm als auch der Auftritt passend zum diesjährigen Motto „New York Night: Aschau im Broadway“. Dabe durfte die Gilde auch vier Orden verleihen: Markus Fischer, Martin Reiß, Florian Rosenwink und Christina Ramsauer wurden für ihre langjährigen Verdienste als Vorplattler beziehungsweise Dirndlvertreterin ausgezeichnet.

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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