Was verraten Trittsiegel und Co.? – Wissenschaftlicher Vortrag am Donnerstag, 12. März im Haus zur Wildnis und im Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks.
Vogelspuren sind eine oft unterschätzte Möglichkeit, verborgene Arten zu entdecken, Lebensräume zu erforschen und die Natur bewusster zu erleben. Wer sich mit ihnen beschäftigt, erkennt schnell, dass es nicht nur um die Bestimmung einzelner Tierarten geht. Spuren eröffnen Einblicke in Lebensräume, ökologische Zusammenhänge und das Verhalten der Vögel. Und genau darüber berichtet Andreas Wenger beim nächsten wissenschaftlichen Vortrag des Nationalparks Bayerischer Wald. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. März, im Haus zur Wildnis statt.
Der Vortrag zeigt anhand konkreter Beispiele, wie viel Informationen in einzelnen Trittsiegeln und anderen Zeichen wie Fraßspuren oder Hinterlassenschaften steckt. Aus kleinen Hinweisen lassen sich ganze Geschichten über das Leben der Vögel ableiten: Wo sie sich aufhalten, wie sie sich bewegen, wovon sie sich ernähren und welche Strategien sie dabei nutzen. Die Grundlage bildet der wissenschaftlich fundierte CyberTracker Standard, der eine systematische und präzise Interpretation von Spuren ermöglicht. So entsteht ein vertiefter Zugang zur Natur, der sowohl fachlich solide als auch intuitiv erfahrbar ist – und selbst erfahrene Naturbegeisterte mit neuen Einsichten überraschen kann.
Der kostenlose Vortrag beginnt um 18:30 Uhr. Für eine umweltfreundliche Anreise eignet sich die Waldbahn. Die Haltestelle Ludwigsthal befindet sich nur rund 15 Gehminuten vom Haus zur Wildnis entfernt. Für Besucher, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, wird ab dem Servicegebäude des Parkplatzes ein Shuttle-Service angeboten. Der Vortrag wird auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks auch live gestreamt.




