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Überraschung: RB Salzburg verliert das Cup-Halbfinale

Veröffentlicht von Günther Freund
Erste Niederlage unter Neu-Trainer Daniel Beichler: zuhause 0:1 gegen Außenseiter Altach

Die Bullen sind seit zwei Jahren ohne Titel, aber nach dem tollen Start vom neuen Trainer Daniel  Beichler mit dem 5:1 bei LASK Linz in seinem ersten Pflichtspiel  und der Tabellenführung glaubte ich, die Flaute sei beendet. In der Saison 2022/2023 hatte man in Salzburg den 10. Meistertitel in Folge gefeiert, aber seitdem  musste man Sturm Graz den Vortritt lassen. Jetzt schien der erste Titel seit 3 Jahren greifbar nahe, denn alles andere ein Sieg gegen Außenseiter Altach war eigentlich nur Formsache.

                         Bulli, das Salzburger Maskottchen

Also auf nach Salzburg, um den erwarteten Sieg der Bullen live zu sehen. Doch welche Enttäuschung: ein unerwartet starker Gegner machte den Bullen einen Strich durch die Rechnung. Das Team aus Vorarlberg verteidigte sehr kompakt und der Favorit ließ sich nach starker Anfangsphase  bald den Schneid abkaufen. Ein Kopfball von Yeo an den Pfosten blieb zunächst die beste Chance der Gastgeber. In der Folge übernahmen die Altacher immer mehr das Kommando. Sie hatten Pech mit zwei Stangentreffern und wurden kurz vor der Pause doch noch belohnt: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielten sie nach einem Eckball das 1:0.

                                                      es geht los

In der zweiten Halbzeit bemühten sich die Bullen zwar um den Ausgleich und erspielten sich gegen den sehr diszipliniert verteidigenden Gegner einige Möglichkeiten, doch wirklich zwingend wurden ihre Chancen kaum. Die Altacher verstanden es zudem geschickt, immer wieder Zeit von der Uhr zu nehmen und den Spielfluss der Salzburger zu unterbrechen. Auch die zuletzt überragenden Alajbegovic und Krätzig blieben diesmal glücklos. Zudem machte sich das Fehlen des verletzten Lainer deutlich bemerkbar. So blieb es am Ende beim überraschenden 0:1.

                       Trainer Beichler schickt die AuswechselspielerBischoff und Baidoo ins Feld

Eine unglückliche Niederlage – doch ich musste zur Kenntnis nehmen, dass die Bullen zwar viele hochtalentierte junge Spieler haben, aber noch lange nicht so weit sind, wie ich es nach dem Saisonstart geglaubt hatte. Trainer Beichler hat noch viel Arbeit vor sich, um das Team wieder zu alter Stärke zu führen.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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