Eine überwältigend große Trauergemeinschaft nahm am Friedhof von Altenbeuern Abschied von Jürgen Tremmel. Die Familie mit Ehefrau Karin, Vater, Bruder, den Angehörigen, vielen Freunden, Schulkameraden, Arbeitskollegen, Weggefährten, Nachbarn nahmen in inniger Anteilnahme in Stille Abschied. Jürgen Tremmel verstarb im 55. Lebensjahr.
Mit Zuversicht, Hoffnung und Tatdrang waren die letzten drei Jahre seines Lebensweges geprägt nach der Diagnosse der Krebserkrankung. Die familiäre Gemeinschaft, Freundschaft und Kameradschaft waren stützende Hilfe. Um diesen Umstand wissend, war der Tod dennoch überraschend. Gemeindereferentin Gundula Langer verwies auf die Bibelstelle, welche die Liebe als das höchste Gut auszeichnet. Sie wird bleiben und uns begleiten, auch wenn wir glauben allein zu sein. Eine langjährige Partnerschaft fand in dieser Liebe, zu der beide bereit waren im vergangenen Jahr mit der Hochzeit, ihre Erfüllung. So die Gemeindereferentin im Rückblick auf den Lebensweg, der in dieser Gemeinsamkeit verbunden war. Eine ungezwungene Kindheit bestimmte den Lebensanfang in der Marktfeldsiedlung. An die Schulzeit schloß sich eine Ausbildung als Ofenbauer an. Handwerkliches Geschick, Einfühlsamkeit und sachliches Arbeiten bestimmten den weiteren beruflichen Lebensweg, der ihn zum Zementwerk Rohrdorf führte. Hier war er drei Jahrzehnte in verschiedenen Tätigkeiten eingebunden. Seine Offenheit und sein Geschick zur Aufgabenlösung waren anerkannt und geschätzt. Für seine Hilfsbereitschaft und kameradschaftliche Verbundenheit fand Kollege Simon Hofmann dankende Worte. Tremmel fand seinen eigenen Weg. Fahrten mit Motorradfreunden, Reisen auch in das weitere Ausland zeigten seine Lebensfreude. Erfüllung fand er aber auch in seinen Hobbys der Fischerei und der Jagd. Im Verein übernahm er Verantwortung in der Vorstandschaft. Wasser, Wald, Berge waren für Jürgen Tremmel mit zunehmenden Alter Refugium für Betätigung, Besinnung mit der Natur und Schöpfung. In diesem Einklang um sein Ableben wissend, wählte Tremmel den Ort seiner irdischen Ruhstätte. Die Beerdigungsmusik begleitet die emotionale Trauerfeier. Das Lied vom “Jäger aus Kurpfalz” erklang als ein letzter Gruß an den Jagdkameraden.
Bericht: Thomas Schwitteck




