Mit dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn bringt die Innphilharmonie Rosenheim eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte auf die Bühne der Auerbräu Festhalle. Unter der Leitung von Andreas Penninger erklingen am 22. und 23. November 2025 gleich zwei unterschiedliche Fassungen des Meisterwerks – eine moderne, familiengerechte Neufassung sowie das Original in voller Länge.
„Die Schöpfung – Erde an Zukunft“: Musik für eine nachhaltige Welt
Am Samstag, 22. November, wird Haydns Oratorium in der Neufassung „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“ aufgeführt (14:00 und 18:00 Uhr). In Zusammenarbeit mit der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim, einer UNESCO-Projektschule, entstand ein Projekt, das klassische Musik und Umweltbildung miteinander verbindet.
Die Fassung des Komponisten Karsten Gundermann greift den Geist des Originals auf, führt ihn jedoch in die Gegenwart: Die Texte wurden behutsam modernisiert und thematisieren die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Schöpfung. Rund 110 Schülerinnen bilden dabei den großen Kinderchor und gestalten das Werk gemeinsam mit Orchester und Solisten.
Initiator Andreas Penninger, künstlerischer Leiter der Innphilharmonie, sieht darin eine einmalige Gelegenheit: „Ich möchte Jugendlichen die Möglichkeit bieten, mit dieser Art Musik in Verbindung zu kommen, auf einer Bühne zu stehen und gemeinsam mit Solisten, großem Chor und Orchester vor Publikum zu musizieren. Das wird sicher für alle Beteiligten ein großes Erlebnis.“
Die Schülerinnen wurden monatelang von ihren Musiklehrerinnen Hildegard Grotjohann, Kerstin Pöppel und Susi Weiss vorbereitet. Dabei lernten sie nicht nur musikalische Grundlagen, sondern auch den inhaltlichen Bezug des Werks kennen – von der biblischen Schöpfung bis zur heutigen Umweltverantwortung.
Schulleiterin Magdalena Singer betont den pädagogischen Wert des Projekts: „Hier erleben die Schülerinnen, wie Kultur und Nachhaltigkeit ineinandergreifen. Sie verstehen, dass die Bewahrung der Erde eine gemeinsame Aufgabe aller Generationen ist.“
Crowdfunding für den „Klang der Zukunft“
Damit alle beteiligten Schülerinnen auch die große Sonntagsaufführung miterleben können, hat die Innphilharmonie das Crowdfunding-Projekt „Klang der Zukunft – Kinder erleben Musik“ gestartet. Ziel ist es, 130 Mädchen den kostenlosen Konzertbesuch zu ermöglichen. Spenden sind unter wirwunder.de/projects/162998 willkommen.
Haydns Originalfassung: Ein Meisterwerk der Aufklärung
Am Sonntag, 23. November, um 17:00 Uhr erklingt Haydns vollständiges Oratorium „Die Schöpfung“ in seiner ursprünglichen Gestalt. Das Werk erzählt die Erschaffung der Welt in drei Teilen – vom Chaos bis zur paradiesischen Welt von Adam und Eva. Mit kunstvollen Arien, jubelnden Chören und lebendiger Tonmalerei, etwa Donnergrollen der Pauken oder Vogelgezwitscher der Flöten, feiert Haydn die Schönheit des Lebens.
Zu hören sind die Solisten Yvonne Steiner (Sopran), Markus Herzog (Tenor) und Franz Hawlata (Bass), begleitet von Chor und Orchester der Innphilharmonie Rosenheim e.V.
Stimmen der jungen Sängerinnen
Die Begeisterung der Schülerinnen zeigt, wie stark das Projekt wirkt:
- „Singen ist mein Leben! Es ist eine Ehre, dabei sein zu dürfen“, sagt Mari Davtyan (6a).
- „Ich mag das Werk von Haydn. Die Musik erzeugt bei mir im Kopf ein Bilderkino“, erzählt Polina Ratushna (6a).
Veranstaltungstermine und Tickets
- Samstag, 22. November 2025 – „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“, Kurzfassung für Kinderchor und Orchester, 14:00 Uhr und 18:00 Uhr
- Sonntag, 23. November 2025 – „Die Schöpfung“, vollständiges Oratorium, 17:00 Uhr
- Ort: Auerbräu Festhalle, Kapuzinerweg 1, 83022 Rosenheim
Eintrittspreise:
- Kinderfassung: 14 € / 18 €, Kinder bis 6 Jahre frei
- Originalfassung: 29 € / 35 €, jeweils ermäßigte Karten verfügbar
Vorverkauf und Informationen:
- www.innphilharmonie.reservix.de
- Kontakt: Dr. Eva-Maria Glofke-Schulz, Pressearbeit – presse@innphilharmonie.de
- www.innphilharmonie.de
Bildrechte: Innphilharmonie






