Solidarität & Lichtblicke

RO: Versammlung der Bürgerstiftung

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Bei der Stifterversammlung der Bürgerstiftung Rosenheim am vergangenen Montag in der Alten Druckerei wurden die Projekte der letzten Jahre vorgestellt und die Entwicklung der Stiftung in den letzten fünf Jahren aufgezeichnet. Dabei wurde deutlich, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement in der heutigen Zeit für eine gesunde Stadtgesellschaft ist.

Die Versammlung eröffnete Karl-Heinz Lehner, Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde Rosenheim und des Schüler- und Studentenzentrums mit einem besonderen Grußwort. Er hielt ein lebendiges Plädoyer für die Wichtigkeit von persönlichen Kontakten in der Gemeinschaft und die Bedeutung von Begegnungen in unserer Gesellschaft. Im Anschluss berichtete Almuth Aicher, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Rosenheim über die Aktivitäten des Vorstandes und über ihre Erfahrungen im Austausch mit anderen Bürgerstiftungen in Bayern. Dabei wurde deutlich, wie besonders die BürgerstiftungRosenheim im Vergleich dasteht. Alle Ämter im Vorstand und im Stifterrat sind mit einem engagierten und harmonisch zusammenarbeitenden Team aus Rosenheimer Persönlichkeiten besetzt, die das Wohl der Rosenheimer Stadtgesellschaft fest im Blick haben. Ob Schwimmkurse an Grundschulen, die geplante Freizeitanlage Bridge15 oder das
Kochprojekt „Essen in Gemeinschaft“– die Bürgerstiftung organisiert, initiiert und finanziert Projekte für alle Menschen jeglichen Alters in Rosenheim. Dank der Vielzahl und der großen

Vielfalt der Projekten identifizieren sich immer mehr Rosenheimer Menschen mit den Zielen der Stiftung und der Bekanntheitsgrad der Stiftung steigt stetig. Das lässt sich auch an den Zahlen der gesammelten Spenden und Ausgaben für satzungsmäßige Zwecke ablesen. Christian Hlatky, Geschäftsführer der Bürgerstiftung verdeutlichte, das in den letzten fünf Jahren über 470.000 € für ca. 200 Projekte in der Stadt Rosenheim ausgegeben wurden. Insgesamt wurden im gleichen Zeitraum 670.000 € an Zuschüsse und Spenden eingesammelt. Tendenz steigend. Dabei macht er die „Alte Druckerei“, die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Rosenheim als einen Erfolgsfaktor aus. „Die Alte Druckerei ist ein Ort der Begegnung – hier finden viele soziokulturelle Aktivitäten und Projekte statt. Viele Organisationen und Ehrenamtliche nutzen unsere Räume für eine Vielzahl an Projekten. Ob Sprachcafé, Theater, Handysprechstunde, Konzerte und Deutschkurse oder gemütliche Barabende – die Alte Druckerei belebt durch die vielen Aktivitäten die Rosenheimer Innenstadt und schafft genau das, was Karl-Heinz Lehner in seinem Grußwort für so wichtig erachtete – Menschen unabhängig vom Alter, sozialem Hintergrund oder Herkunft kommen zusammen und gestalten die Gemeinschaft mit.“ Finanzvorstand Joachim Doppstadt stellte dann noch die Finanzen der Bürgerstiftung anhand des Jahresabschlusses 2024 genauer vor. Die beiden Vorstandsmitglieder Viktoria Pertl und Stephan Jäger gaben einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit und in die vielen Spendenmöglichkeiten für die Stiftung. Im Anschluss lud die Bürgerstiftung die zahlreicherscheinen Stifter und Gäste auf ein Glas Wein in die Bar in der Alten Druckerei ein – einfach um Begegnung zu ermöglichen.

Bericht und Bilder: Bürgerstiftung Rosenheim


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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