Aschau i.Chiemgau zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Brücken schlägt: Die Gemeinde und die Tourist Info luden zum inzwischen jährlichen Austausch der Kulturschaffenden in die Priental-Halle. Ein Ort, der wie gemacht ist für Begegnung – ganz im Sinne des Abends.
Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank, Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang, Tourismus Chef Herbert Reiter sowie der ehrenamtliche Kulturbeauftragte Winfried Wolke (im Foto links) begrüßten die Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Musik und Geschichte. In seiner Begrüßung zeigte sich Bürgermeister Frank begeistert vom hochkarätigen und vielfältigen Kulturangebot und betonte die Bedeutung der kulturellen Vielfalt für das Gemeindeleben. Dieses Angebot sei nicht nur ein Aushängeschild der Gemeinde, sondern ein lebendiger Ausdruck des Gemeinschaftsgeistes vor Ort.
Tourismus Chef Herbert Reiter (im Foto rechts) stellte den Abend unter das Motto „Kultur verbindet“ und gab einen breit ausgestellten Überblick über aktuelle und geplante Kulturprojekte im Priental. Die Palette reicht von Konzerten, Ausstellungen und Führungen über thematische Publikationen bis hin zu Museen und Kulturwegen – ein Angebot, das Vielfalt und Qualität auf eindrucksvolle Weise vereint. Ein Höhepunkt des diesjährigen Kulturjahres war das Festprogramm zum Jubiläum „150 Jahre Freiherrliche Familie von Cramer-Klett“, das in enger Zusammenarbeit von Gemeinde, Tourist Info, dem Heimat- und Geschichtsverein, dem Gewerbeverein und zahlreichen Kulturschaffenden entstand. Mehr als 25 besondere Veranstaltungen und zahlreiche weitere Angebote zeugen von der kreativen Kraft und dem großen Engagement aller Beteiligten. Winfried Wolke, ehrenamtlicher Kulturbeauftragter der Gemeinde seit 2021, gab Einblicke in seine Tätigkeit, bei der er als wichtige Schnittstelle zwischen den Kulturschaffenden und der Kommune wirkt. Seine Arbeit in enger Abstimmung mit der Tourist Info verfolgt das Ziel, kulturelle Netzwerke zu stärken und neue Impulse zu setzen. Ein besonderer Gast des Abends war Anke Hellmann (Mitte), Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim. In ihrem Vortrag informierte sie über Fördermöglichkeiten für Kulturprojekte und würdigte das „beeindruckend breit gefächerte und lebendige Kulturangebot in Aschau und Sachrang“.
Besonders erwähnt wurden Informationen zum Kulturatlas der Stiftung Kultur Zukunft Bayern, der ein innovatives Projekt darstellt, das als digitale Plattform Kulturschaffende in Bayern unterstützt, indem dieser nicht nur bei der Netzwerkarbeit hilft, sondern auch mithilfe von KI gezielt passende Fördermöglichkeiten aufzeigt. Bereits im vergangenen Winterhalbjahr hatte sich Anke Hellmann bei einem Besuch im Priental selbst ein Bild dort von der Kulturarbeit gemacht – und zeigte sich sichtlich beeindruckt. Zum Abschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit verschiedenen Ideen und Impulsen aus dem Kreis der Kulturschaffenden. Der Abend verdeutlichte, dass kulturelles Engagement in Aschau kontinuierlich gepflegt und gemeinschaftlich getragen wird. Mit Kreativität und Zusammenarbeit wird hier das kulturelle Erbe gepflegt und zugleich weiterentwickelt – ganz im Sinne eines gelebten „Kultur verbindet“.
Bericht und Bildnachweis: Foto Heinrich





