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Obing: Thomas König-Greisl verlässt Rathaus

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit Amtsantritt am 01. September 2020 hat der inzwischen fast 54-jährige Thomas König als Nachfolger von Ludwig Mörner die Geschäftsleitung im Obinger Rathaus übernommen. Sein Aufgabengebiet umfasste die Leitung und Koordination der Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Obing, Pittenhart und Kienberg, die Leitung und Organisation der Verwaltung in rechtlicher und verwaltungstechnischer Art.

Zusätzlich übernahm er ab September 2022 kommissarisch den Posten des Kämmers, bis am 01. April 2025 Christian Pis diesen Posten übernommen hat. Christian Pis kam zu Jahresbeginn 2025 in die Verwaltungsgemeinschaft Obing und hatte bis April das Amt des stellvertretenden Kämmers inne. Mit Datum 1. April 2025 wurden dann die Rollen getauscht und König fungierte als Stellvertreter.

Zu den Aufgaben von Thomas König-Greisl gehörten auch mit den Bürgermeistern Sepp Huber von Obing, Sepp Reithmeier von Pittenhart und Hans Schmidhuber von Kienberg die Ladungsbesprechungen für die jeweiligen Gemeinderatssitzung, bei speziellen Punkten die Kollegen zu unterstützen, wie teilweise in den Sitzungen die Protokollführung zu übernehmen. Im Nachgang stand die Ausarbeitung der Niederschrift, wie auch die Bearbeitung und Umsetzung der Sitzungspunkte durch die Verwaltung im Auge zu behalten. Diese Aufgaben waren stets eine riesen Herausforderung an Arbeitseinsatz und Verantwortung.

Mit der Heirat im September 2025 hat sich nicht nur der Familienname von König zu König-Greisl geändert, die Hochzeit hat auch eine neue Lebenssituation mit sich gebracht. Wie Thomas König-Greisl sagt, biete ihm die neue Tätigkeit bessere Möglichkeiten, berufliches und privates in Einklang zu bringen. Nach über 20 Jahren im Dienst als Geschäftsleitung und Kämmerer und 38 Jahren im Dienst der Verwaltung darf es etwas ruhiger, gerade im Hinblick auf die abendlichen Sitzungstermine werden, so König-Greisl.

In der Verwaltungsgemeinschaft Obing liefen in der Zeit als Kämmerer ca. 100 Mil. Euro über seinen Schreibtisch, stets standen transparente und funktionelle Planungen, wie auch die Prioritäten der einzelnen Gemeinden im Fokus des Geschäftsleiters. König-Greisl war es immer wichtig, als Mitglied der öffentlichen Dienstleistung, den Bürgermeistern, Kollegen und Bürgern der einzelnen Gemeinden gerecht zu werden. Gedanken der Dankbarkeit für die Zeit in Obing, für das gute Miteinander mit den Bürgermeistern, Gemeinderäten, Kollegen, Vertrags- und Geschäftspartner werden ihm beim Abschied begleiten, wie er sagt. Neben allen Herausforderungen hat er auch viel dazu gelernt, was er, wie er bekundet, nicht missen möchte und so führt ihn jetzt der berufliche Weg in eine Gemeinde im Osten des Landkreises Traunstein, wo er die Stelle des Kämmers antreten wird.

Bericht und Bild: Emmy Künzner-Hingerl


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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