Die neue Spargelkönigin stammt aus einem Gemüsebaubetrieb im Knoblauchsland Nürnberg-Lohe, der sich seit 1969 aus einem landwirtschaftlichen Betrieb heraus auf den Gemüsebau spezialisiert hat. Luisa Häring absolviert derzeit eine Ausbildung zur Automobilkauffrau. Die Verbundenheit zum Spargelanbau hat in ihrer Familie Tradition: „Besonders stolz bin ich darauf, dass bereits meine Oma Spargelkönigin und meine Mama Spargelprinzessin war“, sagt die 18-Jährige.
Franken zählt zu den wichtigsten Spargelregionen Bayerns. Auf rund 830 Hektar wird hier Spargel angebaut, bayernweit sind es über 3.500 Hektar. Die Region ist bekannt für ihre besonders zarten und aromatischen Spargelstangen. Langjährige Erfahrung der Erzeuger und kurze Transportwege sorgen dafür, dass frischer Spargel direkt vom Feld auf den Tisch kommt. Seit 2013 ist Fränkischer Spargel als geschützte geografische Angabe (g. g. A.) in der Europäischen Union eingetragen.
Gute Voraussetzungen für die neue Saison
Die Voraussetzungen für die Saison 2026 sind gut: Die Witterungsbedingungen im Herbst und im Winter haben den Spargelpflanzen eine gute Ruhephase ermöglicht. Mit den steigenden Temperaturen beginnt der Spargel nun zu wachsen. Größere Erntemengen werden in Franken rund um Ostern erwartet.
Luisa Häring ist die 14. Fränkische Spargelkönigin seit Einführung der Spargelhoheit im Jahr 1998. Als Botschafterin des fränkischen Spargels wird sie in den kommenden zwei Jahren bei Veranstaltungen und Terminen für das regionale Edelgemüse werben.
Auch kulinarisch ist die neue Spargelkönigin dem Edelgemüse verbunden. Ihr Lieblingsgericht: Nudelnester mit Spargel und Lachs, überbacken mit Sauce Hollandaise. Das Rezept sowie weitere Informationen zur Spargelkönigin und zum fränkischen Spargel gibt es unter: www.spargel-franken.de
Bericht und Foto: BBV




