„Kriminelle“ Zustände der guten Art herrschten am vergangenen Wochenende in Hittenkirchen als die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Almarausch“ zu ihrem diesjährigen Weiber- und Dirndlkranzl einlud. Mit hohem Arbeitsaufwand und viel Herzblut wurde das Trachtenheim gemäß dem Motto „Hittenkirchen hinter Gittern“ in eine Justizvollzugsanstalt umgewandelt.
Besonders erfreulich war erneut der große Andrang, vor allem vieler junger Erwachsener, sodass das Trachtenheim innerhalb kürzester Zeit bestens gefüllt war. Die Besucher wurden von einer liebevoll und detailreich gestalteten Dekoration empfangen, die das Motto gekonnt aufgriff. Die Bar wurde kurzerhand zur „JVA Hittenkirchen“ und bildete den zentralen Treffpunkt des Abends.
Passend zum Thema zeigten sich auch die Besucher äußerst kreativ: Die Verkleidungen reichten von Gefangenen, Polizisten und Ganoven bis hin zu bekannten Figuren wie dem Anzeigenhauptmeister, der ebenfalls vor Ort gesichtet wurde.
Für die musikalische Umrahmung sorgte erneut die Musikgruppe Söör aus Ruhpolding, die als „Gefängnismuse“ auftrat und bis tief in die Nacht hinein für ausgelassene Stimmung sowie eine volle Tanzfläche sorgte. Unterbrochen wurde ihr Programm lediglich durch einen Überraschungs-Auftritt der Faschingsmusi aus Waging am See, die rund dreiviertel Stunde lang mit zahlreichen aktuellen Hits sowie beliebten Klassikern beste Unterhaltung im Saal bot.
Bericht: Michael Hötzelsperger – Bilder: Michael Hötzelsperger / Trachtenverein Hittenkirchen

















