Pittenhart: Die Kommunalwahl am 8. März wirft seine Schatten voraus und ist in aller Munde. Am Faschingssonntag stellte der CSU-Ortsverband im Rahmen eines Frühschoppens in der Alten Zollstation die Gemeinde- und Kreisratskandidaten vor.
Ortsvorsitzender Phillip Spiel begrüßte neben der Hauptattraktion des Vormittags, der jungen Bankerl Musi aus Oberbrunn, Evi und Christoph Eder, Christine Schuhegger, Kreisbäuerin und Kreistagspitzenkandidatin aus Waging, einen Gruß richtete Spiel auch an die ehemalige Kreisbäuerin und stellvertrete Landrätin Resi Schmidhuber, den ersten Bürgermeister der Gemeinde und Bürgermeisterkandidaten der CSU, Sepp Reithmeier, zweiten Bürgermeister Reinhard Schreiner, Altbürgermeister und Ehrenbürger Hans Spiel und alle anwesenden Gemeinde- und Kreistagskandidaten.
Bürgermeister Sepp Reithmeier spricht davon, wie wichtig jede Wahl sei, aber am wichtigsten ist die Kommunalwahl, die Gemeinde steht in der Wahrnehmung gleich nach der Familie steht. Die Aufgaben der Gemeinde sind klar in Pflichtaufgaben, die für die Gemeinde eine Herausforderung darstellen, dem wunderbaren Beschäftigungsfeld und den spannenden Aufgaben der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde. Gerade die Gemeinde Pittenhart sei laut Bürgermeister Reithmeier gut aufgestellt. Gerade der Haushalt 2026 mit einer Summe von 10 Millionen Euro stellt eine gewaltige Summe da zeigt die Handlungsfähigkeit der Gemeinde und das ohne neue Kreditaufnahme. Entscheidend dafür ist die Steuerkraft, sind gerade die Einnahmen aus der Gewerbesteuer aber auch die Förderungen die der Gemeinde zugeteilt werden. Gerade das Wirtschaften der letzten Jahre verdankt die Gemeinde diese Handlungsfreiheit. Neben den Pflichtaufgaben, wie der Bau des Neubaus vom Feuerwehrgerätehauses, zählt auch der Breitbandausbau zu den Herausforderungen, wie der Ausbau einiger Dorfstraßen und die Schaffung der Ganztagesbetreuung für die Schulkinder.
Gerade die Ganztagesbetreuung wird, wie Bürgermeister Reithmeier sich äußert mit dem neuen Gemeinderat entschieden. Lobenswert sieht Reithmeier auch den Dreifacheffekt, der beim Bau des Naturspielplatzes umgesetzt werden konnte. Der Spielplatz der im Bereich der Ausgleichsfläche liegt, der als Naturspielplatz eine besondere Förderung erfahren hat und zudem mit der Anlegung des neuen Spielplatzes kann die Fläche des bestehenden Spielplatzes als Baugrundstück genutzt werden. Im primären Fokus und in Herausforderung des Gemeinderates steht das Baugebiet Wimmäcker und der Neubau des Feuerwehrhauses, so das amtierende Gemeindeoberhaupt. Gut dabei ist die Gemeinde auch im Bereich „Bevorratung im Grunderwerb“, vor kurzem wurde ganz gezielt eine Fläche für den gezielten Radwegeausbau erworben.
Was für eine Gemeinde immer bleibt, ist die Herausforderung die Schaffung von Baugebieten für junge Familien und Gewerbebetriebe. Eine riesen Herausforderung sieht Reithmeier auch die zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser, was ihm gerade auch Vorstand der Wasserversorgung am Herzen liegt. Alles in Allem ist Gemeindepolitik und er würde seine Aufgabe als Bürgermeister auch gerne weiterhin ausüben. Neben dem Bürgermeister stehen auch die Gemeinderatsmitglieder in der Verantwortung. Listenführerin Nadine Mayer startete mit der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten. Gerade Mayer liegt das Zusammenleben und die Jugend in der Gemeinde sehr am Herzen, die gefördert und gewahrt werden müssen. Ihr ganzes Leben hat die lebensfrohe 30-jährige Anna-Maria Siglreithmaier in Pittenhart verbracht, ist sehr aktiv in den Ortsvereinen, gerade als 1. Vorstand der FFW Pittenhart liegt ihr das Ehrenamt sehr am Herzen und möchte sich im Gemeinderat für die Gestaltung des Dorfes und der Gemeinde einbringen. Mit auf der Kandidatenliste der CSU ist auch der amtierende zweite Bürgermeister Reinhard Schreiner. Wie er sagt ist er im Ehrenamt groß geworden, bekleidet nach vielen Jahren als Vorstand des Burschenvereins, jetzt seit 12 Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Seit 2008 gehört er dem Gremium des Pittenharter Gemeinderates an und ist seit 6 Jahren zweiter Bürgermeister. Von Reithmeier erfährt er dafür sehr ehrende und dankende Worte für dieses Engagement. Weiters stehen auf der Liste der Gemeinderatskandidaten des CSU-Ortsverbandes Pittenhart, der Ortsvorsitzende Philipp Spiel, Markus Guggenhuber, Georg Schartner, Andreas Feuerer, Stefan Kirschner, Roland Kirr, Sebastian Esterlechner und Emmy Künzner-Hingerl.
Nicht nur die besondere Freundschaft zu der verstorbenen Christa Vodermaier verbindet Christine Schuhegger seit Jahren mit Pittenhart, auch ihr langjähriger Begleiter, der im Auto auf sie wartet ist ein gebürtiger Pittenharter und in Pittenhart ist, wie die Kreisbäuerin sagt, die Welt noch in Ordnung. Auch für den Pittenhartern ist Christine Schuhegger keine Unbekannte, als Kreisbäuerin ist sie oft bei den Pittenharter Bauern zu Besuch und wird hin und wieder mit einer Spende für bedacht. All die Ehrenämter die Schuhegger bekleidet sind für sie eine Ehre und eine Aufgabe, gerade die Anführung der CSU-Kreistagsliste ist für die Bäuerin aus Waging sehr am Herzen, sich auch künftig im Kreisrat einbringen zu dürfen. Mitgestalten, statt zusehen ist ihr ganz wichtig. Ein ehrenamtliches Engagement sei in ihren Augen das Rückgrat unserer Demokratie. Ein Mitwirken im Kreistag bringt ein Mitgestalten, aber auch Verantwortung, in und für den Landkreis mit sich. Gerade die Erfahrungen und der Ausbau der persönlichen Netzwerke sind eine besondere Bereicherung, wie Schuhegger sagt. Für sie als Bäuerin und Kreisbäuerin gilt der Landfrauenarbeit ihr ganz besonderes Interesse. Gerade im Landkreis Traunstein bietet sich ein sehr vielfältiges Feld, über Milchwirtschaft, Ackerbau, Almwirtschaft, Biogasbetriebe, Direktvermarkter, Urlaub auf dem Bauernhof, Schweine- und Geflügelhaltung machen ihre Aufgabe im Kreistag sehr abwechslungsreich und interessant.
Neben der Spitzenkandidatin Christine Schuhegger stellen sich auch Thomas Schmidinger, Bürgermeister von Schnaitsee, Martin Lackner, Bürgermeister von Engelsberg, Irina Esterbauer, Bäuerin aus Kienberg, Pittenharts Bürgermeister Sepp Reithmeier und Emmy Künzner-Hingerl als Kandidaten für die CSU-Kreistagsliste vor. Nicht zu vergessen der aus Obing stammende Rupert Freiberger, der Gauvorstand des Trachtenvereins Michael Hauser aus Peterskirchen, Christine Schwendl aus Tacherting und Katharina Schmiedhuber Unternehmerin, Bäuerin und Ortsheimatpflegerin aus Kienberg, die unter den vielen Bewerbern für den nördlichen Landkreis Traunstein bei Kreistagswahl antreten.
Bericht und Foto: Emmy Künzner-Hingerl – Mit auf der Pittenharter Infoveranstaltung bei der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten auch Kreistagskandidaten aus dem nördlichen Landkreis Traunstein von links: Katharina Schmidhuber, Emmy Künzner-Hingerl, Christine Schuhegger, Martin Lackner, Sepp Reithmeier, Thomas Schmidinger (stehend) und Irina Esterbauer




