Die Gemeinde Stephanskirchen gestaltete Ende Februar einen Bürgerinformationsabend zum aktuellen Stand der Kommunalen Wärmeplanung. Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder des Gemeinderats kamen ins Foyer des Rathauses in Schloßberg, um sich aus erster Hand zu informieren.
Bereits im Juni 2025 hat die Gemeinde Stephanskirchen das Institut für Nachhaltige Energieversorgung (INEV) mit Sitz in Rosenheim mit der Erstellung einer solchen Kommunalen Wärmeplanung beauftragt. Denn diese schafft eine langfristige Strategie für eine klimafreundliche, wirtschaftlich sinnvolle und zugleich zuverlässige Wärmeversorgung vor Ort. Damit ist die Gemeinde Stephanskirchen zwei Jahre vor der gesetzlichen Verpflichtung für alle Kommunen vergleichbarer Größe (10.000 bis 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner) von sich aus aktiv geworden. Der Bund fördert das Konzept mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten.
Nach der Begrüßung durch 1. Bürgermeister Karl Mair stellte Adrian Hausner, Projektleiter bei INEV, den Ablauf und die zentralen Ergebnisse der Planung vor. Anschließend informierte Brigitte Schuller von der Verbraucherzentrale über Heizungstausch und energetische Sanierung in Wohngebäuden.
Im Anschluss entspann sich eine lebhafte Diskussion über das Thema Fern- und Nahwärme, an der sich anwesende Betreiber von Nahwärmenetzen in der Gemeinde, darunter Jakob Schober von der INNergie/Stadtwerke Rosenheim sowie die Nahwärmenetzbetreiber Konrad Brixner und Hans Hamberger, intensiv beteiligten. Viele der Gäste nutzten das Informationsmaterial von Gemeinde und Landratsamt zu Energieberatung und energetischer Sanierung – vor allem aber die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Nahwärmenetzbetreibern oder untereinander über Sanierungen und Heizungstausch.
Als langfristige Strategie wird der Kommunale Wärmeplan in der Gemeinde Stephanskirchen voraussichtlich im Juni 2026 zur Verfügung stehen. Weiterführende Informationen unter https://www.stephanskirchen.de/kommunale-waermeplanung1
Bericht und Fotos: Gemeinde Stephanskirchen
Kommunale Wärmeplanung_2 : Rund 100 Interessierte kamen am 25.02.206 ins Rathaus in Schloßberg, um sich über den aktuellen Stand der Kommunalen Wärmeplanung in der Gemeinde Stephanskirchen zu informieren.
Kommunale Wärmeplanung_5: (V.l.n.r.): Annina Oberrenner, Projektmitarbeiterin bei INEV, Adrian Hausner, Projektleiter bei INEV, Karl Mair, 1. Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen, Brigitte Schuller von der Verbraucherzentrale, und Brigitte Weber, Mitarbeiterin der Gemeinde Stephanskirchen, Sachbereich Mobilität und Klimaschutz.




