Nach Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und Gedenkgottesdienst (wir berichteten) fand die Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Gasthaus Hinterwirt statt. Im Mittelpunkt stand die Ehrung langjähriger Mitglieder. Der erst im Frühjahr neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Lindlacher hatte vorgeschlagen, den langjährigen Vorsitzenden Josef Stecher zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Unter dem anhaltenden Beifall der Anwesenden überreichten er und sein Stellvertreter Michael Weißenbacher die Urkunde und ein Geschenk an Josef Stecher. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der KSK zeichneten sie außerdem Bruno Kalsperger aus.
Für 40jährige Mitgliedschaft in der KSK wurden weiter Hermann Hofer geehrt, sowie Ernst Kalleder und Reinhard Suhrer in Abwesenheit, für 35 Jahre Klaus Wild und für 25 Jahre Wolfgang Lindlacher, Josef Dechant und Michael Waschin.
Vorstand Wolfgang Lindlacher freute sich über den guten Besuch beim Gedenken am Kriegerdenkmal und über die von Anwesenheit Bürgermeister Herbert Strauch und Altbürgermeister Peter Stöger sowie zahlreicher Vereinsvorstände. Beim Totengedenken gedachte die Versammlung Marlies Götschl und Anton Brai. Den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Jahr verlas Schriftführerin Julia Schülein, unter anderem mit der Beteiligung bei der Gauversammlung in Kienberg und Ende August mit dem Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand bei Traumwetter sowie regelmäßigen Stammtischen.
Die KSK zählt derzeit 110 Mitglieder, etwas mehr als im Vorjahr, da zwei starben und fünf neu dazu kamen. Den positiven Kassenbericht gab Kassier Thomas Stecher, der von den Kassenprüferinnen Regina Kreuz und Marion Stecher geprüft worden war, so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Beim Grußwort von Bürgermeister Herbert Strauch dankte er der KSK für ihre vielfache und aktive Beteilung bei sehr vielen Anlässen im Dorf. „Ohne euch wäre unser Dorfleben um Vieles ärmer“, sagte Strauch.
Bericht und Bilder: Christiane Giesen






