Etwas Neues gab es für die gut 50 anwesenden Mitglieder des Priener Surfclubs von Beginn an: die Jahreshauptversammlung im Bayerischen Hof moderierten der Vorsitzende Can Dörtbudak und sein Stellvertreter Felix Huber gemeinsam und abwechselnd.
In seinem Jahresbericht betonte Dörtbudak, dass die vergangene Saison extrem arbeitsintensiv, also sehr „zach“, gewesen sei. So habe der Club mit dem Chiemsee-Cup, dem Bayernpokal, der Bayerischen Jugendmeisterschaft, dem Bundesligafinale der Raceboardsurfer und dem traditionellen Chiemsee-Inselmarathon zahlreiche, allesamt mehrtägige Regatten veranstaltet. Insbesondere beim Finale der Mannschaftsbundesliga hätte der Club die 9. Deutsche Meisterschaft angestrebt, Das Team mit Stephan Hecker, Toni Stadler und Felix Huber habe in der ersten Wettfahrt die Plätze 1, 2 und 3 belegt – danach habe aber der Wind ausgelassen, es sei keine einzige Wettfahrt mehr und somit keine Meisterschaftswertung zustande gekommen. Für die neue Saison hoffe er auf den gleichen Zusammenhalt der Mitglieder wie im vergangenen Jahr, denn nur so könne der Club seine herausragende Stellung im nationalen Vergleich behalten.
Schatzmeister Bernd Faber betonte, nach der Anschaffung des neuen Rettungsbootes vor zwei Jahren sei man im letzten Jahr sehr sparsam mit den Finanzen umgegangen. Deshalb habe ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden können und es seien sogar wieder Rücklagen gebildet worden.
Über zahlreiche sportliche Erfolge der Priener Surfer, die sich auch in den nationalen Jahresranglisten gezeigt hätten, konnte Sportwart Fredi Dillmann berichten. So habe Toni Stadler beim Chiemsee-Cup gewonnen, Felix Huber beim Bayernpokal, Stephan Hecker sei beim internatioalen Chiemsee-Inselmarathon Zweiter geworden. Amelie Huber sei trotz ihrer erst 18 Jahre zum zweiten Mal hintereinander Deutsche Raceboardmeisterin geworden, ihr um zwei Jahre jüngerer Bruder Alexander Bayerischer Jugendmeister. Nach dem Bericht der Revisorinnen Monika Urban und Barbara Huber wurde die Vorstandschaft erwartungsgemäß einstimmig entlastet.
Vor den anstehenden Neuwahlen teilte der Vorstand mit, dass sich der langjährige Kinder- und Jugendtrainer Rolf Huber nach mehr als 25 Jahren nicht mehr als Beirat in die Vorstandschaft wählen lassen möchte. Er wurde unter großem Applaus der Mitglieder mit einem Präsent verabschiedet und betonte, dass er sich natürlich auch ohne Amt weiter um den Nachwuchs kümmern werde.
Für die Wahlen konnte Priens Zweiter Bürgermeister Michael Anner als Wahlleiter gewonnen werden. Er leitete die Wahl souverän, hatte aber auch ein leichtes Amt. Denn bis auf Rolf Huber stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder und Beiräte wieder zur Wahl. Can Dörtbudak als Vorsitzender, Felix Huber als Stellvertreter, Bernd Faber als Kassier, Fredi Dillmann als Sportwart und Leo Schiele als Schriftführer sowie die Beiräte Toni Stadler, Stephan Hecker, Julia Huber, Uwe Lohse, Max Köhler, Andi Plank und Andi Holderer wurden einstimmig per Akklamation wiedergewählt. Erstmals und ebenfalls einstimmig in den Beirat gewählt wurde Katja Deutscher.
Zum Schluss präsentierte Felix Huber noch ein Konzept für die künftige Verteilung der Aufgaben im Surfclub. Mit einem 10-Punkte-Arbeitsplan und zahlreichen Unterpunkten soll es den Clubmitgliedern ermöglicht werden, für sich passende Clubtätigkeiten herauszusuchen.
Bericht und Foto: Sebastian Stadler – (v.li. Bernd Faber, Can Dörtbudak und Felix Huber)




