Florale Grüße zum Valentinstag – gärtnerische Delegation zu Besuch bei Landwirtschaftsministerin Kaniber
Kurz vor dem Valentinstag hat eine Delegation der bayerischen Gartenbauverbände Bayerns Landwirtschaftsministerin
Michaela Kaniber im Ministerium besucht und einen floralen Gruß überreicht. Dabei tauschten sich die Verbandsvertreter intensiv mit der Ministerin aus – insbesondere über die wirtschaftliche Lage der Betriebe, steigende Kosten und die Fachkräftesicherung.
Landwirtschaftsministerin Kaniber betonte im Gespräch unter anderem, dass der Gartenbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern sei: „Unsere Gärtnerinnen und Gärtner schaffen regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Gerade deshalb müssen wir alles daransetzen, dass diese Betriebe eine Zukunft haben – wirtschaftlich stark, wettbewerbsfähig und nicht erdrückt von Bürokratie.“
Die Ministerin kündigte an, sich auf Bundesebene weiter für spürbare Entlastungen einzusetzen: „Wir brauchen weniger Papier und mehr Praxis. Wer Pflanzen produziert, sollte mehr Zeit im Gewächshaus und auf dem Feld verbringen als am Schreibtisch. Bürokratieabbau ist für den Gartenbau keine Nebensache, sondern eine Standortfrage.“ Zugleich wies Kaniber darauf hin, dass regionale Produktion vor der eigenen Haustür auch für Verbraucherinnen und Verbraucher wichtig sei: „Zum Valentinstag müssen es nicht Rosen sein, die einmal um die halbe Welt geflogen sind. Unsere Gärtnereien vor Ort bieten schon jetzt wunderschöne Frühlingsblumen aus Bayern – frisch, regional und nachhaltig.“
Auch beim Thema Fachkräfte sah Kaniber Handlungsbedarf: „Die Betriebe brauchen Köpfe und Hände, mit hervorragender fachlicher Bildung und praxisnahmen Fertigkeiten. Deswegen müssen wir auf die attraktive Ausbildung im Beruf Gärtner aufmerksam machen und die Gartenbauwissenschaften in Weihenstephan stärken, denn der Gartenbau bietet Antworten auf viele drängende Herausforderungen unserer Zeit – angefangen beim Klimawandel über die Versorgungssicherheit bis hin zu Artenschutz und Nachhaltigkeit.“
Nicht zuletzt aus diesem Grund unterstützt der Freistaat den Gartenbau unter anderem durch Forschung an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim, aber auch durch Fortbildung an den staatlichen Fachschulen, Hinzukommt noch die Beratung an einigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten genauso wie die der Erzeugerringe.
Die Besucherdelegation bestand aus Vertretern der Verbände Bayerischer-Gärtnereiverband (BGV), Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern) sowie dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern. Zusammen repräsentieren sie rund 4.000 bayerische Unternehmen.
Bericht: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
Foto: Judith Schmidhuber/StMELF





