Gotteshaus wurde zum Faschingstempel – der sonntägliche Pfarrgottesdienst mit Maske und Kostüm ist eine Seltenheit, aber in der Faschingshochburg Neubeuern gehört dies dazu.
Die Kirche war mit Luftballons und Girlanden geschmückt – vom Arbeitskreis des Familiengottesdienstes vorbereitet und den Wert der Glaubensgemeinschaft vorgegeben war das Kirchenschiff sehr gut gefüllt. Kinder und Erwachsene kamen verkleidet, wie auch Pfarrer Christoph Rudolph und Gemeindereferentin Manuela Bauer. Das Kinderprinzenpaar mit Garde und Hofstaat hielt Einzug, musikalisch begleitet. In entspannter, gelöster Weise wurde die Messfeier begangen. Die Worte der Schrift wurden verständlich vermittelt. Gott liebt uns auch maskiert, meinte die Gemeindereferentin – und er kennt uns auch hinter jeder Maske. Wir dürfen dem Glauben vertrauen und er bietet uns Schutz im täglichen Leben. Fürbitten wurden von Kindern vorgetragen. Eltern, Omas und Opas blieben nach dem Schlußsege um den Auftritt der Kindergarde zu sehen. Gardetanz und Prinzenwalzer vor dem Altar – sich des besonderen Platzes bewußt – wurden mit Beifall bedacht. Standesgemäß die Ordensverleihung durch das Prinzenpaar. Fehlen durfte zum Abschluß nicht die Hymne des Neubeurer Fasching vom “Schönen Gamsgebirg”.
Bericht und Bilder: Thomas Schwitteck


















