„Manche von euch wurden – die Zeit im Kindergarten einbezogen – 15 Jahre von der Eurythmie begleitet, manche kürzer. Ihr alle habt euch auf den Weg eingelassen und für die Aufführung heute Abend ein Gemeinschaftswerk entworfen“, sprach Eurythmielehrerin Michaela Bocka bei ihrer Begrüßung im Chiemsee Saal die Schülerinnen und Schüler der beiden 12. Klassen der Freien Waldorfschule Chiemgau an. „Die Eurythmie ist die Bewegung des seelischen Menschen und wurde von Rudolf Steiner als Ergänzung zur Bewegung des Körpers im Sportunterricht etabliert“.
Sprache und Musik verwandeln sich in getanzte Bilder und werden durch diese Kunst sichtbar. Erarbeitet hatten die jungen Erwachsenen Ausschnitte aus den ersten vier Artikeln des Grundgesetzes, aus Goethes Faust und Zitate von Mahatma Gandhi und Margot Friedländer. Auch ein Poetry Slam, von einer Schülerin zum Thema Angst verfasst, stand auf dem Programm. Und die „Moldau“ von Smetana nahm die Zuschauer mit auf die bewegte Reise. Gestaltet wurde ein Abend der wunderbaren Wahrnehmungen.
Bericht: Sylvia Braun – Bildnachweis: Posavec







