Großes Lob zollte der Kreisvorsitzende des VdK, Franz Heuberger, dem Ortsverband Übersee bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hinterwirt. Seit Jahren steigen die Mitgliederzahlen auf nun beinahe 500. Auch im Landkreis wachsen die Mitgliederzahlen stetig auf jetzt rund 17 000. Heuberger betonte die unverzichtbare Bedeutung des VdK auch in der großen Politik, denn in der Sozialpolitik und für die sozial Schwächsten setze sich der VdK immer ein.
Auch der Vorsitzende des Ortsverbandes, Robert Leitner, bestätigte, dass der VdK in Übersee dank großzügiger Spenden sehr gut aufgestellt sei. Besonders dankte er für den regelmäßigen Zuschuss der Gemeinde. Wenn jemand in Übersee in Not sei und Hilfe brauche, würde er nicht allein gelassen. Auch ein anonymer Anruf von Nachbarn oder Freunden sei möglich. Rund jeder 10. im Ort sei Mitglied. Leitner gab einen Rückblick auf ein aktives Jahr 2025. 12 mal sei der Ortsverband bei besonderen Geburtstagen vor Ort gewesen, so beim 102. Geburtstag von Gertraud Waschin, ältestes Mitglied beim VdK und Ehrenbürgerin der Gemeinde. Außerdem beteiligte er sich bei allen kirchlichen und großen gemeindlichen Anlässen. Zu seiner Person sagte Leitner, dass er Anfang 2010 dem Ortsverband beigetreten sei, weil er schwer erkrankt war und Hilfe brauchte. Der VdK mit seinem damaligen Vorsitzenden Leo Segin sei für ihn da gewesen und habe ihn bis zum Sozialgericht in München erfolgreich begleitet. Von da ab habe er sich im Ortsverband engagiert, sei 2014 zum Beisitzer gewählt worden und 2018 zum ersten Vorsitzenden. Wenn Notfälle eintreten, könne man oft nicht lange planen, sondern müsse schnell Hilfe leisten. Deshalb würde sich die Vorstandschaft bei Bedarf sehr zeitnah treffen und entscheiden, genauso wie in der Kreisvorstandschaft. In dem Zusammenhang dankte er auch dem Vorgänger des jetzigen Kreisvorsitzenden, Rudi Göbl, mit dem auch immer eine gute, unbürokratische Zusammenarbeit möglich gewesen sei. Der VdK sei wirklich „eine Familie“.
Am Samstag, 31. Januar, seien Neuwahlen beim VdK Übersee, gab Leitner bekannt. Leider müsse er sich aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Ersten Vorsitzenden zurückziehen. Der Verband habe lange nach einem neuen Vorstand gesucht, aber ohne Erfolg. Zuletzt habe sich Bürgermeister Herbert Strauch dankenswerterweise bereit erklärt, das Amt zu übernehmen.
Der Bürgermeister selbst würdigte in seinem Grußwort die wertvolle Arbeit des VdK als Bindeglied zwischen den ehrenamtlichen Helfern, Gemeinde und Behörden. Es sei ihm sehr wichtig, dass der Ortsverband weiter bestehen könne, so dass er sich bereit erklärt habe, das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen, wenn kein anderer gefunden würde.
Wichtiger Tagesordnungspunkt waren außerdem die Ehrungen, die die zweite Vorsitzende, Uschi Geiger, zusammen mit Robert Leitner und Franz Heuberger vornahm. 22 Mitglieder wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft im VdK ausgezeichnet, vier für 25 Jahre, zwei für 30 Jahre sowie Gertraud Waschin für 50 Jahre.
Bericht und Bilder: Christiane Giesen
-Bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Übersee ehrten der erste Vorsitzende Robert Leitner (links) und die zweite Vorsitzende Uschi Gnadl (rechts) mehrere Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein mit Urkunden und Geschenken geehrt, so Christa Falkinger und Rudi Gnadl für 30 Jahre und Elisabeth Seitz für 25 Jahre.
-Mit einem Geschenk dankten Uschi Gnadl und Robert Leitner der 102jährigen Gertraud Waschin für 50 Jahre Treue zum VdK-Ortsverband Übersee.
-Der Kreisvorsitzende Franz Heuberger dankte dem Vorsitzenden Robert Leitner für seine engagierte Arbeit für den VdK-Ortsverband Übersee mit einem Geschenk.






