Samerberg: Ein Hauch von Winter lag in der Luft, die Berge zeigten sich leicht angezuckert – und auf dem Dorfplatz von Törwang war an diesem dritten Adventswochenende genau das spürbar, was den Samerberger Dorfadvent ausmacht: Wärme, Begegnung und stille Vorfreude. Zwischen Post-Wirt, Kirche, Rathaus und Pfarrhof wurde der Platz zum stimmungsvollen Treffpunkt für Einheimische und Gäste – festlich geschmückt, aber angenehm unaufgeregt.

Schon beim Rundgang zeigte sich die Vielfalt der Stände: Der Imkerverein war mit regionalen Produkten vertreten, dazu präsentierte sich der Schäferverein – und sorgte mit einem kleinen Stall und frei laufenden Schafen für leuchtende Kinderaugen.
Schon beim Rundgang zeigte sich die Vielfalt der Stände: Der Imkerverein war mit regionalen Produkten vertreten, dazu präsentierte sich der Schäferverein – und sorgte mit einem kleinen Stall und frei laufenden Schafen für leuchtende Kinderaugen. Daneben reihten sich Stände mit Keramikwaren, Kosmetik, liebevoll gestalteten Heufiguren sowie Gebasteltem und Gestricktem. Wer noch ein besonderes Geschenk suchte, wurde hier eher fündig als in jeder Innenstadt: handgemacht, regional, mit Persönlichkeit.

Die festliche Atmosphäre bekam ihren Klang durch eine Samerberger Bläsergruppe, die vom Balkon des Rathauses aus mit Adventsweisen für die passende Begleitung sorgte.
Auch der Christbaumverkauf gehörte wieder fest zum Dorfadvent. Manche Familien nutzten die Gelegenheit gleich vor Ort: Die frisch ausgesuchten Bäume wurden eingenetzt, damit sie sicher nach Hause kommen – ein praktischer Service, der zum Dorfadvent genauso passt wie das Schlendern und Ratschen. Ein zusätzlicher Anziehungspunkt für Familien waren die Kutschfahrten: Peter und Isabell Weyerer boten den gesamten Nachmittag Rundfahrten an – ein gemütlicher „Adventsmoment auf Rädern“, der besonders bei Kindern bestens ankam.

Mit leuchtenden Augen teilen sich die zwei Geschwister Felicitas und Miriam eine frisch gebackene Waffel – ein kleiner, warmer Glücksmoment mitten im winterlichen Treiben des Samerberger Dorfadvents. Puderzucker auf den Lippen, Vorfreude im Gesicht: So schmeckt Advent.
Für viele war der Markt zugleich eine kleine Geschenke-Jagd: Hier ein liebevoll verpacktes Päckchen, dort noch eine Idee für die letzten Tage vor Weihnachten. Man sah Paare mit stapelweise roten Geschenkpaketen über den Platz gehen – ein Bild, das mehr sagt als jedes Programmheft: Der Dorfadvent ist nicht nur Markt, sondern Stimmung.

Mit vollen Händen und einem breiten Lächeln geht es über den Törwanger Dorfplatz: Ein Ehepaar freut sich über die gefundenen Geschenk-Schätze beim Samerberger Dorfadvent – und nimmt neben den Päckchen vor allem eines mit nach Hause: echte Vorfreude auf Weihnachten.
Dazu passte das kulinarische Angebot, das den Platz buchstäblich duften ließ. Maroni, Glühwein und Punsch waren wie immer gefragt – und besonders beliebt war Raclette auf knusprigem Weißbrot: frisch überbacken, heiß serviert, genau richtig, um sich die Hände und das Gemüt zu wärmen. Auch das Steinofenbrot fand reißenden Absatz: kräftig gebacken, noch warm und schnell vergriffen – Regionalität zum Mitnehmen.

Weihnachtsbaumkauf mit Handarbeit: Beim Samerberger Dorfadvent gehörte auch der Christbaumverkauf dazu. Vor Ort werden die frisch ausgesuchten Bäume direkt eingenetzt – bereit für den Heimweg und fürs Fest daheim.
Die festliche Atmosphäre bekam ihren Klang durch eine Samerberger Bläsergruppe, die vom Balkon des Rathauses aus mit Adventsweisen für die passende Begleitung sorgte. Wer es noch ruhiger wollte, fand in der Törwanger Kirche einen Gegenpol: Beim Adventssingen konnte man die Hektik des Dezembers kurz draußen lassen und die besinnliche Seite der Vorweihnachtszeit auf sich wirken lassen.

Besonders beliebt: Raclette auf knusprigem Weißbrot – frisch vom Grill, heiß überbacken und im Handumdrehen serviert. Am Dorfadvent war der Stand ein echter Magnet für alle, die sich mit einem herzhaften Happen aufwärmen wollten.
Und natürlich gab es auch die kleinen Momente, die in Erinnerung bleiben: zwei Geschwister, die sich eine frisch gebackene Waffel teilen – Puderzucker auf den Lippen, ein kurzer Glücksmoment mitten im Treiben. Oder die warmen Alpaka-Mützen, die nicht nur praktisch waren, sondern mit ihren Mustern und Farben sofort gute Laune machten.

Handwerk mit Herz und Stil: Die Zimmerei Lorenz Maier aus Frasdorf präsentierte beim Dorfadvent ihre Holzlampen – massiv gefertigt, mit liebevoll ausgesägten Motiven und warmem Licht für eine gemütliche Weihnachtszeit.
Ein Höhepunkt für die Kinder war der Besuch des Nikolaus, der mit kleinen Geschenken und freundlichen Worten für leuchtende Augen sorgte. Genau diese Mischung aus Tradition, Handwerk, Genuss und Miteinander macht den Samerberger Dorfadvent Jahr für Jahr zu einem besonderen Termin – als stimmungsvolle Einstimmung auf Weihnachten und als schönes Zeichen dafür, wie lebendig Gemeinschaft sein kann.
Text & Fotos: Rainer Nitzsche


























