Am Montag, den 9. März gastiert der ungarische Cellist László Fenyö gemeinsam mit dem ROK, dem Polnischen Kammerorchester Radom, im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim. Das Meisterkonzert beginnt um 19.30 Uhr, um 18.30 Uhr findet dazu ein Einführungsvortrag von Christoph Schlüren statt. Dirigiert wird das Konzert von Jurek Dybal.
Auf dem Programm stehen folgende Werke: Witold Lutosławski: Ouvertüre für Streicher, Enjott Schneider: Sulamith. Danses sacrées, Aulis Sallinen: Chamber Music III, Nocturnal dances of Don Quixote, op. 58 für Violoncello und Streichorchester, Grazyna Bacewicz: Concerto für Streicher und Joseph Haydn: Konzert für Cello und Streichorchester Nr. 1 in C-Dur, Hob. VIIb:1.
Der 1975 geborene ungarische Cellist László Fenyö zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo-Casals-Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu den führenden Cellisten seiner Generation. Publikum und Fachpresse schätzen ihn für seine authentischen Interpretationen, seine herausragende Technik und seine große Ausdruckskraft. Fenyö konzertierte auf bedeutenden Bühnen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London und dem Münchener Gasteig und tritt regelmäßig mit führenden Sinfonieorchestern Europas und Asiens auf. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verband ihn mit Krzysztof Penderecki. In Ungarn gehört er zu den gefragtesten Solisten; seine Konzerte werden häufig im Rundfunk übertragen. 2005 erhielt er den Franz-Liszt-Preis, 2008 den Junior-Prima-Preis.
Seine Ausbildung begann er in Budapest bei László Mezö und setzte sie in Lübeck bei David Geringas fort, wo er mehrere internationale Wettbewerbe gewann. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er anschließend von Bernard Greenhouse. Fenyö war Solocellist im hr-Sinfonieorchester Frankfurt und widmet sich heute verstärkt der Lehre. Seit 2012 ist er Professor an der Hochschule für Musik Karlsruhe und gibt weltweit Meisterkurse. Fenyö spielt ein Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1695.
Das ROK, Polnisches Kammerorchester Radom, wurde 2007 als Kultureinrichtung der Stadt Radom gegründet und vereint international aktive Orchestermusiker, Solisten und Kammermusiker aus Radom und Warschau. Neben regelmäßigen Konzertreihen organisiert das Ensemble internationale Wettbewerbe, Akademien und kulturelle Veranstaltungen und arbeitet mit renommierten Solistinnen und Solisten sowie Dirigenten zusammen.
Jurek Dybal gastierte bei zahlreichen renommierten europäischen Orchestern und arbeitete mit Solistinnen und Solisten wie Gidon Kremer, Martin Grubinger, Cameron Carpenter, Katia und Marielle Labèque, Xavier de Maistre, Lawrence Power, Erwin Schrott, Tomasz Konieczny sowie Solistinnen und Solisten der Wiener Staatsoper zusammen. Er ist Gründer und Direktor des Internationalen Krzysztof-Penderecki-Musikfestivals Level 320!. Jurek Dybał erhielt den International Classical Music Award, das Gramofon, den Pizzicato Supersonic Award und den Joker Award des Magazins Crescendo.
Tickets für das Meisterkonzert sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Mo-Fr 9 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 17 Uhr und Sa 10 bis 14 Uhr, Tel. 08031 365 9365.
Das Restaurant im KU’KO hat vor der Veranstaltung sowie in der Pause und nach dem Konzert geöffnet.
Bericht: KuKo Rosenheim – Fotos: Laszlo Fenyö ©Marco Borggreve






