Leitartikel

BR: neue Wirtshaus-Musikanten

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Es gibt wieder eine neue Sendung „Wirtshausmusikanten“.  Am Sonntag 18.01.2026 um 20:15 Uhr im BR Fernsehen

Die Wirtshausmusikanten überraschen immer wieder mit einem wilden Mix aus Tradition und innovativen Stücken. Auch dieses Mal hat Gastgeberin Traudi Siferlinger frische, neue Volksmusik auf qualitativ höchster Ebene mitgebracht.

Die Schladl Musi spielt mit viel Schmiss energiegeladene Tanzlmusi der besonderen Art. Gerade bei jungen Fans haben die Oberbayern großen Erfolg mit ihren Eigenkompositionen, aber auch mit traditionellen Stücken und Liedern, denen sie eine ganz besondere Note verleihen.

Die Hoameligen, drei Geschwister aus Österreich, wechseln mit viel frischer Bühnenpräsenz und ohne Stilbruch mühelos zwischen so unterschiedlichen Genres wie authentischer Volksmusik und Acoustic-Jazz-Pop hin und her.

Einen fulminanten Auftritt legt auch der musikalische Nachwuchs hin, wenn die Familienmusik Harrer mit Antonia (11), Veronika (14) und Dominik (20) zusammen mit ihren Eltern Ingrid und Dominik beim “Hirzinger” zur musikalischen Revolution aufrufen.

Die Scharadwanzen, ein Frauenquintett aus Unterfranken, überzeugt mit einem ganz eigenen Sound von Saxophon, Klarinette, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass. Die Besetzung ist so eigenwillig wie die Musikauswahl: im Repertoire der fünf Fränkinnen finden sich neben traditionellen Stücken und Volksmusik aus halb Europa auch „außerirdische“ Klänge.

Frische Luft und viel Schwung bringt das Trio Aufg’schlagn in die Saitenmusik.Maria Weigl, Veronika Schulz und Magdalena Geiger testen gekonnt aus, was mit Hackbrett, Gitarre und Harfe so alles möglich ist und überzeugen ihr Publikum mit einer bunten Mischung aus Volksmusik und Folklore.

Eine “Boygroup” der besonderen Art ist das Singaquartettl Sexten aus Südtirol: Vier gestandene Männer aus den Sextener Dolomiten überzeugen mit lupenreinem A-Cappella-Gesang und witzig-satirischen Texten. Wer was Ausgefallenes hören will, der ist beim Singaquartettl Sexten genau richtig.

Der “bayerische Harry Potter” Magic Maxl aus Dachau ist erst ganze 18 Jahre jung und doch schon mehrfacher Titelträger. Der „Deutsche Meister der Zauberkunst“ und „Magier des Jahres“ verzaubert beim “Hirzinger” nicht nur das Wirtshausbesteck, sondern auch das begeisterte Publikum.

Bericht:  BR / Traudi Siferlinger, musikalische Leiterin der „Wirtshausmusikanten“ – Foto: Ralf Wilschewski


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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