Die Skiabfahrt von der Winklmoos-Alm zum Parkplatz in Seegatterl wird von Skifahrern teilweise in der Dämmerung und auch noch später benutzt. Um für dabei vorkommende Unfälle gerüstet zu sein, führte die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl in diesem Bereich bei einsetzender Dunkelheit eine Bergeübung durch.
„In Bachbett abgestürzter und verletzter Skifahrer im oberen Bereich der Talabfahrt – Einsatz der beiden Schneewiesel und des Quads notwendig“, so lautete das Meldebild für diesen angenommenen Fall. Es erfolgte der Ausrüstungs- und Personentransport vom Bergwacht-Stützpunkt Winklmoos und von Seegatterl aus zum angenommenen Unfall.
Dort galt es zunächst, die Absturzstelle abzusichern und den abgestürzten Skifahrer zu versorgen. Es folgte der Aufbau des Standplatzes zum Einsatz der Gebirgstrage für die Bergung aus dem Bachbett. Die Bergung des Verletzten wurde im ersten Fall mittels Einsatzes des Dyneema-Systems und im zweiten Fall mittels „Luggi-Zug“, eine spezielle Flaschenzugkonstruktion der Bergwacht, durchgeführt.
Bei der Abschlussbesprechung sprach Ausbilder Florian Brandl, der von Lea Schuster unterstützt wurde, von einer routinierten Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte. Kopfschütteln bei den Bergwachtlern rief die Tatsache hervor, dass viele Skifahrer und Snowboarder die Abfahrt trotz Sperrung derselben noch benutzen, zum Teil auch bei eintretender Dunkelheit.
Bericht und Bilder: Sepp Hauser – Unter erschwerten Bedingungen führte die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl eine Bergeübung an der Skiabfahrt Winklmoos-Seegatterl durch.





