Nach den endgültigen Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten Erhebung über die Schweinebestände zum Stichtag
3. November 2025 werden in Bayern insgesamt 2 435 700 Schweine gehalten. Damit steigt der Schweinebestand im Vergleich zur Vorjahreserhebung leicht um 0,2 Prozent. Gleichzeitig werden mit rund 3 160 etwa 100 schweinehaltende Betriebe weniger als im Vorjahr gezählt. Auf jeden Betrieb entfallen im November 2025 durchschnittlich 771 Schweine und damit 26 mehr als im Jahr zuvor.
In den vergangenen zehn Jahre haben sowohl die Zahl der schweinehaltenden Betriebe (-42,1 Prozent) als auch die Bestände (-25,7 Prozent) stark abgenommen. Noch im Jahr 2015 erfassten die Statistikerinnen und Statistiker rund 5 500 Betriebe mit insgesamt knapp 3 277 000 Schweinen.
Fürth. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den endgültigen Ergebnissen der Schweinebestandserhebung zum Stichtag 3. November 2025 mitteilt, ist die Zahl der Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent (5 300 Tiere) auf 2 435 700 Tiere gestiegen. Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe liegt bei rund 3 160, das sind 3,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor: Zum 3. November 2024 waren noch rund 3 260 Betriebe in Bayern aktiv. Im Durchschnitt hält jeder Betrieb 771 Tiere, etwa 26 mehr als im November 2024.
Zunahmen bei den Jungschweinen und Ferkeln, Bestandsrückgang bei Zuchtsauen
Der Bestand an Zuchtsauen mit 50 kg oder mehr Lebendgewicht nimmt im Vergleich zum vergangenen Jahr um 3,6 Prozent auf 156 200 Tiere ab, und zwar moderat bei den trächtigen Sauen (-1,4 Prozent) und etwas deutlicher bei den nicht trächtigen Sauen (- 9,1 Prozent). Insbesondere der Bestand nicht trächtiger Jungsauen geht erheblich zurück (-21,1 Prozent).
Der Ferkelbestand liegt um 0,2 Prozent über dem Vorjahreswert bei nunmehr
682 200 Tieren. Der Bestand an Jungschweinen unter 50 kg Lebendgewicht nimmt um 4,6 Prozent auf 463 200 Tiere zu.
Der Bestand an Mastschweinen sinkt im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent auf
1 132 000 Tiere. Das ist vor allem auf die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 80 kg bis unter 110 kg zurückzuführen, deren Bestand um 5,1 Prozent auf 477 800 Tiere abnimmt. Die Zahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 50 kg bis unter 80 kg Lebendgewicht nimmt hingegen auf 534 000 Tiere zu (+1,6 Prozent). Der Mastschweinebestand mit einem Gewicht von 110 kg oder mehr Lebendgewicht steigt deutlich auf 120 200 Tiere (+6,6 Prozent).
Größenklassen: Weit über die Hälfte des Schweinebestandes in Betrieben mit mehr als
1 000 Schweinen pro Betrieb
Im Durchschnitt hält jeder Betrieb 77 Tiere, etwa 26 mehr als im November 2024. Von den insgesamt 3 160 Betrieben weisen 930 Betriebe (29,4 Prozent) Schweinebestände von mehr als 1 000 Tieren auf. In diesen Betrieben werden mit 1 451 800 Schweinen weit über die Hälfte der bayerischen Bestände gehalten (59,6 Prozent).
Starker Rückgang der schweinehaltenden Betriebe in den letzten 10 Jahren
In den vergangenen zehn Jahre haben sowohl die Zahl der schweinehaltenden Betriebe (-42,1 Prozent) als auch die Bestände (-25,7 Prozent) stark abgenommen. Noch im Jahr 2015 erfassten die Statistikerinnen und Statistiker rund 5 500 Betriebe mit insgesamt knapp
3 277 000 Schweinen. Bei der Betrachtung der Einzelwerte im Schaubild zeigt sich jedoch zuletzt eine Stabilisierung der Werte.
Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Foto: Seppenbauer, Bernau a. Chiemsee




