Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf händigte im Rahmen einer Feierstunde das Bundesverdienstkreuz am Bande an nachfolgende Persönlichkeiten aus:
Herr Willibald Amann, Feldkirchen
Herr Willibald Amann, ein pensionierter Schreiner, setzt sein handwerkliches Können auch im Ruhestand ein, indem er gemeinsam mit seiner Familie kunstvolle Holzunikate herstellt und auf Märkten und Basaren verkauft. Der gesamte Erlös dieser Arbeiten kommt dem Kinderhilfsprojekt „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks zugute. Herrn Amanns kontinuierliches, selbstloses Engagement, unterstützt von seiner Familie, ermöglicht nicht nur bedeutende Spenden, sondern erfüllt die Beteiligten auch mit Stolz, das Leben benachteiligter Kinder positiv zu beeinflussen.
Herr Christian Gehwolf, Mengkofen
Herr Christian Gehwolf engagiert sich seit zwanzig Jahren ehrenamtlich für das Kinderhilfsprojekt „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks, indem er in seiner Freizeit handgefertigte Holzwaren herstellt und auf lokalen Märkten zugunsten des Projekts verkauft. Neben der finanziellen Unterstützung ermöglicht er besonders benachteiligten Menschen unvergessliche Erlebnisse mit seinen Pferden. Darüber hinaus engagiert sich Herr Gehwolf seit 1982 im Gartenbauverein Weichshofen. Auch im Ruhestand bringt er weiterhin handwerkliches Können in den Verein ein.
Frau Änne Jacobs, Oberhaching
Frau Änne Jacobs engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Soziales, Bildung und Gesundheit. Als Leiterin der Kommunikationsagentur „caleidoo“ fokussiert sie sich auf werteorientiertes Marketing und gesellschaftlich relevante Kommunikation. 2000 gründete sie die Initiative „Kinder laufen für Kinder“. Die Initiative verbindet sportliche Aktivität mit sozialem Engagement und fördert dadurch sowohl Gemeinschaftssinn als auch Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmenden. Durch ihr kontinuierliches Engagement hat Frau Jacobs bedeutende Beiträge zum Gemeinwohl geleistet.
Frau Christa Tretsckok, Lenggries
Frau Christa Tretschok spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung und Entwicklung des „Vereins zur Koordination sozialer Aufgaben in Germering e.V.“ im Jahr 1992. Bis 2022 war sie im „Insel-Arbeitskreis“ aktiv, initiierte Projekte wie die „Insel-Sonntage“ und das „Insel-Cafe“, förderte die Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte und kümmerte sich um die organisatorischen Belange der Germeringer Insel. Ihr langjähriger, unermüdlicher Einsatz für das soziale Wohlergehen der Menschen in Germering gilt als ihr Lebenswerk.
Frau Susanne Vazzoler, Unterföhring
Frau Susanne Vazzoler engagiert sich seit 1992 intensiv im Verein „Nachbarschaftshilfe“ (NBH) in Unterföhring und führt diesen seit 2009 als Erste Vorsitzende. Der seit 1975 bestehende, gemeinnützige und konfessionsunabhängige Verein unterstützt die Einwohner der Gemeinde durch vielfältige soziale Dienste. Zu den wichtigsten Projekten zählen der „Unterföhringer Tisch“ zur Lebensmittelverteilung an Bedürftige, die Second-Hand-Angebote „Shoppen im Schuppen“ und „Kleiderbügel“ und das Begegnungscafé „Cafe Valentin“. Ihr herausragendes Engagement und vorausschauendes Handeln verbessern nicht nur die unmittelbare Hilfeleistung, sondern erhöhen auch die Lebensqualität der Menschen vor Ort.
Herr Maximilian Wagmann, Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Herr Max Wagmann begann 1977 seine Laufbahn bei der „AWO Trostberg“ und übernahm im Laufe der Zeit zahlreiche Führungsrollen, darunter den Vorsitz des Kreisverbands Traunstein (1986–1998). Nach einem Umzug gründete er einen neuen Ortsverband und wurde 2003 ehrenamtlicher Vorsitzender des AWO Kreisverbands München. 2007 initiierte er eine Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit und während der Flüchtlingskrise 2015 engagierte sich die AWO unter seiner Führung verstärkt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Herr Wagmann förderte das Ehrenamt nachhaltig und prägte über zwei Jahrzehnte die Arbeit des Verbands, bevor er 2024 seine Tätigkeit beendete. Sein Wirken hatte maßgeblichen Einfluss auf die Linderung sozialer Notlagen, die Stärkung des Ehrenamts und die Verbesserung der Wohnraumversorgung.
Bericht: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales / Fotoquelle: StMAS / Schäffler




