Beim „Verein der Bayern in Berlin“ steht in diesem Jahr ein großes Jubiläum an. Genau vor 150 Jahren, am 2. Januar 1876 wurde dieser Verein von dem Schriftsteller Franz Weithmann aus Günzburg an der Donau, in Berlin gegründet. Er ist der älteste aktive bayerische Heimat- und Trachtenverein im Deutschen Trachtenverband. Bereits vor 10 Jahren, zum 140. Gründungsjubiläum, wurde den Berliner Bayern die höchste Auszeichnung des Verbandes, die Trachtentafel in Brillant verliehen.
Zum Jubiläumsauftakt traf man sich in der Almhütte am Hindenburgdamm, in Berlin-Lichterfelde, auf dem vereinseigenen Bayernplatz. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Helmut Amberger, konnte neben den Mitgliedern, viele Gäste aus der Politik, der Wirtschaft, dem Brauchtum und den Medien begrüßen, allen voran, die Stammgäste von der Prinzengarde der Stadt Berlin. Neben dem katholischen Beistand des Vereins, Prof. Anglet, hat sich auch der ehem. Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Norbert Kopp, eingefunden. Des Weiteren gaben sich die Ehre, Vertreter vom Mittel deutschen Heimat- und Trachtenverband, Andrea und Bernhard Radtke, Franz Schuhbauer vom Bayernstammtisch Berlin-City, Thomas Richter vom Business Club Berlin, Franz Mayr und Norbert Odenbach von der Schafkopfinitiative „Schafkopfen am Ostkreuz“, sowie der Berliner Schuhplattlerverein, die Querplattler, mit ihrem Vorsitzenden Lothar Oßwald, die am 7. Februar 2026 ebenfalls ein Jubiläum feiern, und zwar ihr 10-jähriges Gründungsjubiläum.
Erstmals bei uns zu Gast waren auch Vertreter von der „Kiezinitiative Hindenburgdamm“, Jens Hoffmann und Matthias Hantschel. Diese Initiative wurde erst vor kurzem gegründet, um den Kiez um den Hindenburgdamm wirtschaftlich und kulturell aufzuwerten.
Im Laufe des Abends gab sich auch Toni Hötzelsperger, Pressesprecher des Bayerischen Trachtenverbandes und Koordinator des Bühnenprogramms in der Bayernhalle, die Ehre. Seit über 15 Jahren ist der „Verein der Bayern in Berlin“ mit dem Toni freundschaftlich verbunden. Durch ihn ist der Verein auch bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin, in der Bayernhalle, aktiv eingebunden. Nach Grußworten von Prof. Anglet und Norbert Kopp gab es einem Rückblick über 150 Jahre Vereinsgeschichte, mit Beiträgen von Dr. Julian Krüger und Manfred Amberger. Nach einer Plattlereinlage von der Plattlergruppe des Vereins stimmte man zum Ende des offiziellen Teils gemeinsam die Bayernhymne an, um die Verbundenheit zur bayerischen Heimat zum Ausdruck zu bringen, musikalisch begleitet am Klavier vom Kantor der Karnevalisten, Klaus Poblotzki.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend, vom Alphornensemble des Vereins, dem Steirer-Duo Moni und Felix, dem Hackbrett-Konsortium Kleinmachnow und von Waltraud Lehmann an der Zither. Ein musikalisches Highlight waren die alpinen Klänge von den Gästen aus Oberfranken, den Speichersdorfer Fichtenhornbläser. Mit ihren naturbelassenen, krummen Hörnern aus Fichtenholz sind sie ein Alphornensemble der besonderen Art. Mit dabei der 2. Vorstand, Wolfgang Hübner, und Heinz Schmidt als Musikalischer Leiter.
Mit einem bayerischen Überraschungs-Büfett vom Hütten-Gastronomen Lutz Bande, stimmte man sich im weiteren Verlauf des Abends feierlich auf das 150. Gründungsjubiläum ein. Es ist vom 11. bis 13. September 2026, mit Haimatabend, Fahnen-Kirchzug, ökumenischem Gottesdienst, Festakt und Weißwurstfrühstück zum Festausklang. Den fleißigen Helfern, die diese Auftaktveranstaltung vorbereitet und so toll geschmückt haben, gilt ein herzliche Vergelt’s Gott. Es war ein gelungener Auftakt zu dem bevorstehenden Jubiläumsjahr,
150 Jahre „Verein der Bayern in Berlin e.V. – www.bayernverein-berlin.de
Bericht: Helmut Amberger, 1. Vorsitzender vom Verein der Bayern in Berlin e.V. und freier Berichterstatter der Samerberger Nachrichten – Bilder: Nicole, Manfred und Helmut Amberger





































