„Der Hofgarten an der Residenz Würzburg ist seit einem Vierteljahrhundert Gartendenkmal von Weltrang und zugleich ein beliebter Begegnungsort für Menschen aus aller Welt. Schon damals öffnete der Fürstbischof den Hofgarten bewusst für die Öffentlichkeit – ein wegweisendes Zeichen für Teilhabe und Gemeinschaft!
Seit Beginn der Zählung im Jahr 2019 haben bereits rund 5,4 Millionen Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern diese einzigartige Anlage besucht und ihre besondere Atmosphäre genossen. Dabei nehmen die Besucherzahlen auch im Hofgarten Würzburg stetig zu. Im vergangenen Jahr haben erstmals seit Beginn der Zählung über eine Million Besucherinnen und Besucher den Hofgarten Würzburg besichtigt. Der Freistaat Bayern setzt sich stets dafür ein, historische Orte und Denkmäler für alle zugänglich zu machen und sie für nachfolgende Generationen zu bewahren“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des 250. Jahrestages der Öffnung des Hofgartens Würzburg für die Öffentlichkeit.
„Unsere Gärtnerinnen und Gärtner arbeiten mit hoher Fachkompetenz und persönlichem Einsatz täglich daran, die Balance zwischen denkmalgerechter Pflege, Artenvielfalt und den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher zu wahren. So stellen wir sicher, dass der Hofgarten an der Würzburger Residenz auch künftig allen Erwartungen gerecht wird“, sagt Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung.
Der Hofgarten an der Würzburger Residenz zählt zu den beliebtesten Parkanlagen der Stadt: Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus aller Welt nutzen die barocke Gartenanlage als grüne Oase und genießen die eindrucksvolle Kulisse mit Blick auf die Residenz. Vor 250 Jahren – im Jahr 1776 – öffnete Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim den damals neu angelegten, rund neun Hektar großen Hofgarten erstmals für die Öffentlichkeit. Damit wurde er früh zu einem Garten für alle Menschen.
Die Residenz Würzburg mit Hofgarten, Residenzplatz und Rosenbachpark zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine von insgesamt 11 Welterbestätten in Bayern. Die Geschichte des Hofgartens reicht bis in die Anfänge des Residenzbaus zurück. Im 19. Jahrhundert wurde der Hofgarten im Zeitgeist des Englischen Landschaftsgartens mehrfach umgestaltet: Große Bäume und Ziersträucher milderten die barocke Strenge, ohne den repräsentativen Charakter grundlegend zu verändern. Heute ist der Hofgarten ganzjährig beliebter Treffpunkt für Einheimische, Studierende, Familien und Touristen.
Die Bayerische Schlösserverwaltung erhält mit einer kontinuierlich hohen Pflege die historische Gestalt des Hofgartens. Neben der Residenz und dem Hofgarten betreut die Schlösserverwaltung unter anderem die Festung Marienberg mit dem Fürstengarten und dem Maschikuliturm sowie den Rosenbachpark. Im Landkreis Würzburg gehören zudem Schloss Veitshöchheim und der umgebende Rokokogarten zu ihren Liegenschaften.
Weitere Informationen zum Hofgarten Würzburg unter: Bayerische Schlösserverwaltung | Gärten | Hofgarten Würzburg
Bericht und Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Veronika Freudling




