Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ mitteilt, wächst der nominale Umsatz im Einzelhandel in Bayern im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 2,3 Prozent und der reale Umsatz um 1,5 Prozent. Im stationären Einzelhandel („Einzelhandel in Verkaufsräumen“) steigt der nominale Umsatz zeitgleich um 1,6 Prozent und der reale Umsatz um 0,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nimmt im gesamten Einzelhandel um 0,8 Prozent ab, im stationären Einzelhandel sinkt sie um 0,5 Prozent.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ weiter berichtet, nimmt der nominale Umsatz im „Lebensmittel-Einzelhandel“ im Januar 2026 um 4,1 Prozent zu und der reale Umsatz um 1,8 Prozent. Im “ Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ wächst der nominale Umsatz um 1,5 Prozent und der reale Umsatz um 1,3 Prozent. Überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen unter den Wirtschaftszweigen des „Einzelhandels mit Nicht-Lebensmitteln“ verzeichnet der „Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten“ (einschl. des „Versand- und Internet-Einzelhandels“) mit einem nominalen Umsatzzuwachs von 3,4 Prozent und einem realen Umsatzzuwachs von 3,6 Prozent.
Die Beschäftigtenzahl steigt im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ um 1,0 Prozent, im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ geht sie um 1,7 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten des „Einzelhandels, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten“ nimmt im Januar 2026 um 3,7 Prozent ab.
Starker Rückgang im Umsatz und Beschäftigtenzahl im Einzelhandel mit Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf
Fünf der sieben Branchen (Wirtschaftsgruppen) des stationären Einzelhandels in Bayern verzeichnen im Januar 2026 nominale und reale Umsatzrückgange sowie weniger Beschäftigte als im Januar 2025. Es sind der „Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren“, der „Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)“, der „Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“, der „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ und der „Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren“. Die stärksten Rückgänge meldet dabei der „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ (Umsatz nominal: -5,6 Prozent; Umsatz real: -6,1 Prozent; Beschäftigtenzahl: -3,3 Prozent).
Im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ sowie im „sonstigen „Einzelhandel“ (in Verkaufsräumen) steigen jeweils nominaler und realer Umsatz. Im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ nimmt die Zahl der Beschäftigten zu, im „sonstigen Einzelhandel“ geht die Beschäftigtenzahl zurück.
Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Foto: Hötzelsperger
Hinweise:
Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert. Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 12 erscheint:
„Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Einzelhandel im Januar 2026“ (Bestellnummer: G1100C).
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.




