„Unser römisches Erbe bekommt eine neue Heimat. Das Römermuseum in Augsburg ist in greifbarer Nähe“, betonte Kunstminister Markus Blume im Anschluss an die heutige Kabinettssitzung in München. Der Freistaat hat beschlossen, eine Förderung in Höhe von 30 Millionen Euro in Aussicht zu stellen und darüber hinaus das erforderliche staatliche Grundstück bereitzustellen. Als Standort kommt das staatliche Gelände der ehemaligen JVA in der Karmelitengasse in Augsburg infrage.
Das Kunst- und Wissenschaftsministerium tritt nun mit der Stadt Augsburg in weitere Verhandlungen. Blume: „Augsburg zählt zu den bedeutendsten Römerstädten nördlich der Alpen und ist bis heute von seinem römischen Erbe geprägt. Gemeinsam mit der Stadt Augsburg machen wir uns ans Werk und beleben das Römermuseum neu. Wir holen die Antike aus dem Depot und machen sie erlebbar“.
Die Stadt Augsburg plant, das neue Römermuseum bis zum Jahr 2033 zu errichten. Das Museum soll eng mit der von der Archäologischen Staatssammlung München konzipierten Landesausstellung „Römerland Bayern“ verzahnt werden. Kunstminister Markus Blume erklärt: „Unsere Landesausstellungen sollen mehr sein als einmalige Ereignisse. Sie sollen nachhaltige Impulse für die bayerische Museumslandschaft setzen und über Jahre hinaus wirken. Durch die zeitliche und konzeptionelle Verzahnung der Landesausstellung mit dem künftigen Römermuseum heben wir Synergien und schöpfen das volle Potenzial beider Projekte aus. Beide Vorhaben profitieren voneinander – räumlich, thematisch und touristisch. So machen wir die Region zu einem echten Hotspot für römische Geschichte.“
Bericht: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Fotos: – Kunstminister Markus Blume besichtigt das Depot der Augsburger Stadtarchäologie (@ Axel König/StMWK).
– Kunstminister Markus Blume mit Dr. Sebastian Gairhos, Leiter der Stadtarchäologie (@ Axel König/StMWK).




