Jetzt im Frühjahr bietet sich die beste Gelegenheit, den Fischbestand in Bächen, Flüssen und Seen zu stärken. Daher wurden gestern Freitag umfangreiche Besatzmaßnahmen in der Prien bei Aschau im Chiemgau durchgeführt – einem der längsten Wildbäche der bayerischen Alpen. In mehreren Flussabschnitten setzten die Freiherrlich von Cramer-Klett’schen Forstbetriebe als Gewässereigentümer mehrere tausend Bach- und Regenbogenforellen aus.
Mit dabei waren Ludwig Freiherr von Cramer-Klett (rechts), Revierjagdmeister Josef Rinner (vierter von links), Revierjäger-Auszubildender Maximilian Jöchler (dritter von links) und Markus Vordermayer (fünfter von links). Auch Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank (kniend links) packte tatkräftig mit an und zeigte sich begeistert von dieser naturnahen Initiative mitten im Ortskern von Aschau i.Chiemgau. Die einjährigen Jungfische wurden in der Fischzucht Alpenland in Karlstein bei Bad Reichenhall herangezogen und durch deren Auszubildenden Xaver Streitwieser übergeben. Gespendet wurden sie vom Aschauer Karl Sollinger. Ziel der Maßnahme ist es, die Fischpopulation zu stützen und langfristig zu erhalten.
Hintergrund ist, dass sich viele Fischbestände in Flüssen – auch in der Region – zunehmend schwer selbst erhalten können. Begradigte Flussläufe, verschiedene Umwelteinflüsse sowie natürliche Fressfeinde setzen den Beständen zu, sodass sie teilweise deutlich zurückgehen. Besatzmaßnahmen wie die aktuelle Aktion in Aschau sind ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im Priental und ein starkes Zeichen für gelebten Naturschutz.
Bericht und Fotos: Herbert Reiter
-Aschau_Fisch_Foto H. Reiter (1 u. 2): Ludwig Freiherr von Cramer-Klett, Markus Vordermayer, Josef Rinner, Erster Bürgermeister Simon Frank, Maximilian Jöchler, Xaver Streitwieser
2026_Aschau_Fisch_Foto H. Reiter (1 u. 2): Ludwig Freiherr von Cramer-Klett, Markus Vordermayer, Josef Rinner, Erster Bürgermeister Simon Frank, Maximilian Jöchler, Xaver Streitwieser







