Unsichtbare Gäste im absurden Theater – Das Theater Wasserburg inszeniert Ionescos „die Stühle“
Von Reinhart Knirsch: Eine solche Inszenierung habe ich im Theater Wasserburg noch nie erlebt. Der gesamte Zuschauerraum ist Bühne. Alle Besucher sitzen auf der Galerie und schauen von oben auf das Geschehen. Unter der Regie von Nik Mayr inszenierte das Theater Wasserburg Die Stühle von Eugène Ionesco, einem der Hauptvertreter des absurden Theaters. Grandios spielen Hilmar Henjes und Rosalie Schlagheck das Ehepaar Poppet und Semiramis, die nach einer Apokalypse die vielleicht letzten Überlebenden sind. Poppet will eine wichtige Botschaft verkünden. Die unsichtbaren Gäste, vom einfachen Mann bis zum Kaiser, brauchen – auch wenn sie nur imaginär sind – Stühle und freundliche Begrüßung. Es wird hektisch. Das Ehepaar erwartet den Redner, der Poppets Botschaft in die richtigen Worte kleiden soll.
Die nächsten Aufführungen Sa 14. März und Sonntag: 15 März jeweils 20 Uhr, dann wieder im April: Termine hier: https://theater-wasserburg.reservix.de/events
Hier geht’s zum Interview mit Nik Mayr
Bericht und Foto: Radio Regenbogen Programmanbieter GmbH





